×

Lieber Leser, bitte wähle deinen Ansprechpartner aus:

Fragen an die Redaktion

Werbung auf Intro.de

Werbung im Intro Magazin

Intro Abo

Fragen zum Vertrieb

×

Ein Label für alle Facetten des Frau- und Mutterseins

Womom denkt nicht in Schubladen

Wieso verändert sich automatisch das Bild einer Frau, sobald sie ein Kind erwartet? Annette und Kerstin, Gründerinnen von Womom, haben sich diese Frage gestellt und begonnen, Kleidung für Frauen in jeder Lebens- oder Mutterlage zu machen. Uns beantworten sie ein paar Fragen zu ihrem Label. (Fotos: Womom)

Geschrieben am

Mode für Schwangere sieht meistens entweder putzig aus oder ist schlicht einfach nur praktisch. Aber wieso sollte eine Frau, die sonst Wert auf coole Jeans und Sweatshirts legt, in ihrer Schwangerschaft auf einmal ihren ganzen Stil ändern? »In unseren Augen wird Schwanger- und Mutterschaft vor allem bei großen Modeketten verniedlicht oder mit einer rosa Brille präsentiert«, beschreibt Kerstin Rothkopf das Dilemma, das sie und Annette Granados Hughes auf die Idee für ihr Modelabel Womom gebracht hat.

»Ausschlaggebend waren wohl unsere eigenen Schwangerschaften, während derer wir plötzlich mit dieser Kategorisierung konfrontiert wurden. Da ist uns zum ersten Mal bewusst geworden, dass man als Schwangere und Mutter anders behandelt und nicht mehr ganz als eigenständige Frau betrachtet wird«, erzählt Kerstin. Bei Womom dreht sich aus diesem Grund alles um das Thema »Gleichberechtigung« in Form eines universellen Modelabels. Die Schnitte und Designs ihrer Oberteile unterscheiden nicht, wie sonst üblich zwischen schwanger und nicht schwanger. Den Sweater mit plakativen »Milk«Print kann man eben auch super tragen, wenn man nicht gerade ein Baby zu stillen hat.

Auch die restlichen Stücke lassen genug Platz für einen wachsenden Baby-Bauch. »Wir machen Mode, die jede Frau tragen kann, und wollen der Spaltung, die von der Fashionindustrie heimlich gemacht wurde, entgegenwirken«, erklären die Designerinnen. Um sich komplett vom veralteten Bild der Mutterrolle zu distanzieren, können Frauen die Botschaft »Adieu Cliché« auf der stolz geschwellten Brust in die Welt tragen. »Da nicht nur wir Mütter von Klischees verfolgt werden, wollen wir mit der Kampagne ein Gemeinschaftsgefühl schaffen, indem wir uns gemeinschaftlich von den Klischees, die uns verfolgen, verabschieden.«

Womom bietet dazu auf dem dazugehörigen Blog zusätzlich eine Art Plattform, auf der jede Frau ihre ganz persönliche Botschaft zu Thema »Adieu Cliché« loswerden kann. Schon Ende April erscheint die Sommerkollektion gespickt mit neuen Statement-Shirts mit gewohntem Womom-Humor. Bis dahin kann man Online die aktuellen Styles ordern. Egal, ob schwanger oder eben nicht.

Folgt uns auf

  • Playlists
    mehr
  • Abos
    mehr
  • folgen
    mehr