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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Fleischfrei genießen

Virtual-Reality-Brillen

Geh weg, Welt, ich kann dich nicht mehr sehen. Ab sofort erlauben uns neue VR-Brillen den Abschied von der öden, fleischlichen Welt. Aber welchen Bildschirm sollen sich technikbegeisterte Bartträger vor die Augen schnallen? Jan Bojaryn hat sich die drei großen Modelle vorgeknöpft.
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Das Original: Oculus Rift
Die Brille von Oculus legt nach Jahren der Entwicklung den Erwartungshorizont für VR fest. Und den erreichen anfangs nur Technikfans mit Ersparnissen: Die Brille ist sowieso schon teuer, der passende PC kostet noch viel mehr. Aber wenn man die Oculus Rift aufsetzt, fühlt sich das wirklich fast so an, als wäre man da. Sie wird mit einem Sensor für Kopfbewegungen, einer Fernbedienung und einem Xbox-Gamepad ausgeliefert. – ab jetzt erhältlich, ca. € 740 mit Versand, oculus.com
Das Optimum: HTC Vive Rumsitzen mit Controller in der Hand – ist das schon die Revolution? Nein, sagen HTC und die Spielefirma Valve. Die HTC Vive kommt im Paket mit neuartigen Bewegungscontrollern für jede Hand und mit Sensoren, die man im Raum aufstellt. So kann man ein Zimmer der Wohnung leer räumen und zum Holodeck erklären. Das mag abwegig klingen, aber das Präsenz-Erlebnis wird durch Rumlaufen wirklich gesteigert. Dafür ist die Vive dann noch mal teurer als die Oculus Rift. Und hässlicher. Aber das sieht ja nur, wer sie nicht aufsetzt. – erscheint im April, ca. € 960 mit Versand, htcvive.com
Der Joker: PlayStation VR
Bei den aktuellen Preisen werden Virtual-Reality-Brillen kein Massenphänomen. Am besten wartet man also noch fünf Jahre ab. Oder setzt auf Sony: Die PlayStation VR ist eine Ecke schwächer als die Konkurrenz, aber dafür könnte sie viel günstiger werden – allein schon, weil sie mit der PlayStation 4 arbeitet statt mit einem Spiele-PC. Und dann sitzt die Brille auch noch komfortabler auf dem Kopf als die anderen. Vielleicht wird das hier der neue Standard. Aber dafür muss Sony noch verraten, was die Brille kann, wann sie kommt und was sie kostet.
– erscheint Oktober 2016, Preis ca. 400 € , playstation.com