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Tech-Talk #246

Tiger Lou über die Gibson ES-330

Wenn man einen Songwriter wie Rasmus Kellerman alias Tiger Lou nach seinem liebsten Studiospielzeug fragt, muss man sich nicht wundern, wenn seine Wahl auf eine Gitarre fällt. Die Gibson ES-330 aus dem Jahr 1966 prägte den Sound seines neuen Albums » The Wound Dresser«, wie er Annett Bonkowski verriet.
Geschrieben am
Ich habe jeden Monat ein anderes Lieblingsspielzeug. Das wichtigste Instrument für das neue Album war aber definitiv meine Gibson ES-330 aus dem Jahr 1966. Ich habe die Gitarre recht billig bekommen und sie dann für jeden Song auf »The Wound Dresser« benutzt. Ich habe noch nie ein Modell gespielt, dass sich so gut anfühlt und klingt, konnte sie aber leider nie im Proberaum oder auf der Bühne spielen, da sie eine so große Rückkopplung erzeugt. In den USA habe ich aber nun einen Typen gefunden, der f-hole plugs herstellt und dadurch das Problem gelöst hat.
Die ES-330 hat den Sound der neuen Platte sehr beeinflusst, denn klanglich strahlt sie viel Wärme aus, bleibt dabei aber sehr deutlich. Der Korpus erzeugt fast von alleine verzerrte Töne, obwohl ihnen gleichzeitig etwas Sanftes anhaftet. Ich betrachte mich nicht als guten Gitarristen, wenn ich ehrlich bin. Ich kann aber Tiger–Lou-Songs ziemlich gut spielen. Mein Stil ist sehr dynamisch, was perfekt zu dieser Gitarre passt. Außerdem ist sie vom Gewicht her ziemlich leicht, obwohl sie sonst recht groß ist. Das gefällt mir.

Tiger Lou

The Wound Dresser

Release: 23.09.2016

℗ 2016 Startracks