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Tiger Beer unterstützt Crowdfunding-Projekte junger deutscher Künstler

Russlan gewinnt das Uncaged Nights Finale von Tiger Beer

Russlan überzeugte beim Live Art Battle und gewinnt Teilnahme am Uncaged Festival in Seoul.

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Im Frühjahr dieses Jahres hat Tiger Beer, das Premium-Lager aus Asien, die internationale Initiative THE UNCAGED weltweit in 13 Ländern – Deutschland, USA, Taiwan, Malaysia, Singapur, Japan, Korea, Myanmar, Mongolei, Kanada, Thailand, Kambodscha und Neuseeland – vorgestellt. Im Rahmen dieser Kampagne werden außergewöhnliche, kreative junge Menschen gefördert, die sich leidenschaftlich für individuelle soziale Projekte einsetzen. Gemeinsam mit Tiger Beer möchten sie mit ihrer Kunst auf ihre Crowdfunding-Initiative aufmerksam machen und deutschlandweit Supporter für den guten Zweck begeistern.

Das sind „The Uncaged“: Die ausgewählten Künstler nennt Tiger Beer „The Uncaged“, bisher unbekannte Helden des Alltags, die ihre Umwelt mit „entfesselter“ (uncaged) Kreativität und Leidenschaft verbessern wollen.

Beim großen UNCAGED NIGHTS FINALE im Berliner Polygon Club präsentierten die deutschen Street-Art-Künstler dem Publikum am Dienstag, 26.6., ihre sozialen Projekte. In einem spannenden Live Art Battle traten die Finalisten der Vorrunden – Pekor Gonzales, FLY 1989, Frank Funk und Russlan Tintschurin – gegeneinander an und zeigten ihr kreatives Können. Beim anschließenden lautstarken Publikums-Voting ging Russlan als eindeutiger Favorit hervor. Als UNCAGED HERO darf er nun im September beim großen UNCAGED FESTIVAL in Seoul dabei sein.

Die entstandenen Kunstwerke wurden noch am selben Abend erfolgreich an die Meistbietenden versteigert. Sämtliche Erlöse kommen den jeweiligen Projekten der Artists zugute.

Für alle, die nicht dabei sein konnten, aber dennoch etwas Gutes tun wollen, können unter den folgenden Links die sozialen Projekte der Künstler unterstützen:

Russlan Tintschurin beschäftigt sich mit „Der Fremde Blick: gezeichnete Erinnerungen“ der kulturellen Annäherung Deutschlands und Russlands: „Russland und Deutschland sind sich seltsam nah und fremd. Die Beziehung ist geprägt von Missverständnissen, die von verschiedenen Weltbildern und Traditionen herrühren. Mein Ziel ist es, durch meine Arbeit einen etwas anderen Blick auf beide Länder zu werfen, um so eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der aktuellen Situation anzuregen.“ www.startnext.com/der-fremde-blick

Graffiti-Artist Pekor Gonzales aus Berlin ist Teil der Initiative: „Ich bin seit 20 Jahren als Graffiti-Artist aktiv. Mit meinem Projekt ‚Meine Stadt, Mein Kiez, Meine Wand‘ möchte ich Jugendliche aus dem Problembezirk Neukölln stärken, ihnen die Diversität der Welt nahebringen und ihnen bewusst machen, was in ihnen steckt. Dafür wünsche ich mir viele Unterstützer, die mit mir diesen wertvollen Menschen eine bessere Zukunft ermöglichen.“ www.startnext.com/meine-wand-neukoelln

Mit „San Skate“ hilft der Berliner Streetart-Künstler FLY 1989 vom Kollektiv „Wheel2Wall“ benachteiligten Jugendlichen in der Hauptstadt der Dominikanischen Republik dabei, ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten: „Ziel des Crowdfundings ist es, die Parkfläche unseres Skate Parks im Bezirk San Luis mit Street-Elementen zu erweitern, Grünflächen anzulegen und einen Container zum Klubhaus auszubauen.“ www.startnext.com/sanskate-skatepark

Unter dem Titel „Die RainBroGroup pflanzt den ConnectiviTree” geht Frank Funk und das Kollektiv RainBroGroup an den Start: „Wir stehen für ein positives und kreatives Miteinander. Mit dem ConnectiviTree möchten wir einen Daten-Hub im öffentlichen Raum installieren, um Wissen zu nachhaltigen sozialen und gesellschaftsfördernden Themen mit allen zu teilen.“ www.startnext.com/connectivitree

Street Artist Skalmo bietet mit „Urban Artrium“ verschiedene Workshopmodule an, die das Ziel haben, bei der sozialen Wiedereingliederung und Selbstfindung zu helfen: „Kerngruppe meines Projekts sind Erwachsene, die durch ein schweres Schicksal getroffen wurden, aus psychiatrischen Institutionen und Tageskliniken kommen und wieder ihren Weg in den normalen Alltag finden wollen. Durch die Kampagne möchte ich ein Jahr lang die Betriebskosten finanzieren können.“ www.startnext.com/urbanartrium

Die Grafikdesignerin und Illustratorin Anastasia Loladze arbeitet in ihrem Projekt „KUKO“ mit inhaftierten Jugendlichen: „Das KUKO Projekt ist eine Kunst- und Kommunikationswerkstatt, in der ich den Teilnehmern helfe, sich und ihre Situation besser zu verstehen und sich selbst zu helfen. So möchten wir die Crowdfunding-Aktion auch dazu nutzen, einen Bus zu kaufen, um die Kurse mobil und deutschlandweit anbieten zu können.“ www.startnext.com/kuko

Hans E. Art (Sascha Glaw) möchte mit „ABART-CUBE“ auf das globale Müllproblem aufmerksam machen, das ihm selbst 2013 auf einer Südostasienreise schmerzlich aufgefallen ist: „Mein Ziel ist, mit meiner Kunst, wie beispielsweise dem Werk „Der blaue Klaus“, auf die Umweltverschmutzung aufmerksam zu machen und gleichzeitig den Umweltschutz finanziell zu unterstützen. Meine Zielgruppe sind alle Menschen, die in Zukunft auch noch auf unserem Planeten leben und dies finanziell auch unterstützen wollen.“ www.startnext.com/abartcube