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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Die Labels beim Holy Shit Shopping 2017

Festivaltaugliche Taschen von ein garten

Hamburger aufgepasst, das alljährliche Holy Shit Shopping steht wieder vor der Tür. Bei guter Musik und entspannter Atmosphäre lässt es sich doch schön nach Geschenken stöbern. Wir stellen euch das Label ein garten aus Hamburg vor und verlosen Gästelistenplätze für den Markt am 9. und 10. Dezember.
Geschrieben am
Den 9. Und 10. Dezember könnt ihr euch gerne rot im (Advents-)Kalender anstreichen. Denn an diesen beiden Tagen gibt es in der Hamburger Messe beim Holy Shit Shopping wieder eine große Auswahl interessanter Labels zu sichten. Eines davon ist ein garten aus Hamburg. Die Taschen und Rucksäcke des Labels sind die perfekten Begleiter fürs Festival und lassen Regencape, Sonnenbrille und Co. ganz einfach verstauen. Wir haben mit der Designerin Katrin Rieber gesprochen.

Euer Name ist recht ungewöhnlich für ein Mode-Label. Wie kam der zustande?
Während des Studiums habe ich viele Gedichte gelesen. Rainer Maria Rilke ist einer meiner Lieblingsdichter. Von ihm stammt das Gedicht »Ich will ein Garten sein«. Zuerst habe ich überlegt, das Label »Ich will ein Garten sein« zu nennen, empfand es aber als zu lang und entschied mich darum doch schlicht für »ein garten«. Es ist jedoch in der Planung, es demnächst in »ein garten studios« umzubenennen.
Das Thema Slow Fashion schreibt ihr euch groß auf die Fahne. Was macht ein garten so »slow«?
Wir legen großen Wert auf die Herkunft der Materialien. »OEKO TEX«-Standards und auch »GOTS« zertifizierte Materialien werden bevorzugt und es ist uns wichtig, dass die Stoffe aus Europa kommen. Alles soll so lokal wie möglich sein, dies erspart unnötige Transportwege. Unsere Reißverschlüsse werden zum Beispiel in Deutschland hergestellt. Außerdem verwenden wir kein Leder, weil wir nicht möchten, dass für ein garten Tiere sterben und Leder unter katastrophalen Bedingungen für Umwelt, Mensch und Tier hergestellt wird. Wir produzieren in Deutschland unter fairen Bedingungen und in sozialen Einrichtungen. Wir achten beim Designprozess darauf, dass das Produkt langlebig ist und nicht nur eine Saison lang seinen Zweck erfüllt. Unsere Sachen sollen treue Wegbegleiter werden, Lieblingsteile, die man so lange wie möglich bei sich hat.

Wie bist du dazu gekommen, ein eigenes Label zu gründen?
»Tina Turnbeutel« war das erste Produkt, mit dem vor ein paar Jahren alles begann. Ich war viel auf Festivals unterwegs und nähte für mich und meine Freunde schöne und praktische Turnbeutel: wasserdicht, mit Reißverschluss- und Innentasche und aus haltbarem Material, das schick aussieht. Wir wurden oft darauf angesprochen und so entstand die Idee, sie zu verkaufen. Ich entwarf einen Schwung und ging damit auf meine erste Verkaufsveranstaltung. Fast alle waren direkt weg und sogar ein Laden-Kontakt entstand. Da dachte ich mir »Okay läuft, damit kann man weiter machen!«

Euer Lookbook ist sehr ausgefallen, ein bisschen Trash, ein bisschen Rave – woher kommt deine Inspiration?
Ich mag die 80er, Buntes und Glitzer ganz gern und habe so bei den Entwürfen einfach das gemacht, was ich persönlich schön fand.

Ein Taschen-Schwerpunkt ist bei eurem Label unverkennbar. Wo geht die Reise als nächstes hin? 
In Zukunft wollen wir auf jeden Fall mehr Mode machen, es ist einiges in der Pipeline. Vegane Taschen wird es selbstverständlich weiterhin passend dazu geben und auch hier wird sich das Sortiment erweitern.
Ein garten findet ihr bei den Holy-Shit-Shopping-Märkten. Das sind alle verbleibenden Termine auf einen Blick:

Hamburg: 09. und 10. Dezember, Hamburg Messe
Berlin: 16. und 17. Dezember, Arena Berlin

Für das Holy Shit Shopping in Hamburg verlosen wir noch 2×2 Tickets! Macht hier schnell mit:
Teilnahme ab 18 Jahre. Einsendeschluss ist der 05.12.2017. Rechtsweg ist ausgeschlossen.