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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Die spannendsten Shows im Instagram-Überblick

Fashion Week in Kopenhagen

Seit Mitte Januar ist das muntere Show-Laufen eröffnet – in der letzten Woche stand die dänische Hauptstadt Kopenhagen im Fashion-Fokus. Die kleine Stadt hat einige große Namen im Programm - wir haben für euch ein paar Highlights herausgepickt.
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Lala Berlin

Das Label von Leyla Piedayesh, das die deutsche Hauptstadt im Namen hat, zeigte zum zweiten Mal in Kopenhagen. Lala Berlin musste sich mit einer Videoinstallation und einem Minikonzert von Jesper Munk begnügen. Das Motto der Kollektion lautete dennoch »Persian Queen goes Berlin«. Neben den Lala-typischen Prints gab es viel Glitzer zu entdecken, mal als Hosenanzug, mal als Kleid. Strickensembles werden durch Schnallen gehalten und Beanies gehen auch zum Abendkleid.

Henrik Vibskov

Auf Henrik Vibskov ist in puncto Originalität immer Verlass – hunderte Holzköpfe bildeten die Mitte des Laufstegs und sorgten mit dem Geklapper ihrer Kiefer für einen eindrucksvollen Sound zur AW-16-Kollektion »The Jaw Nuts Piece«. Klares Highlight ist die Outerwear: Steppjacken in XXL für Mädels und in XS für Jungs, khakifarbene Long-Bomber und Mäntel im Kimono-Stil.

Freya Dalsjø

Man mag von Freya Dalsjøs Voliebe für echten Pelz halten was man will (am besten gar nichts), trotzdem hat sich die dänische Designerin, die an der Royal Academy of Fine Arts in Antwerpen Mode studierte, seit ihrem Debüt 2012 zu einem festen Faktor der Kopenhagener Fashion Week gemausert. Neben dem fragwürdigen Faible für Fell hat Freya Dalsjø zum Glück auch eins für asymmetrische, dekonstruierte Schnitte und hohe Schlitze.

Tonsure

Das Newcomer Menswear-Brand Tonsure eröffnete die Kopenhagener Modewoche. Der Designer hat zuvor für Maison Martin Margiela geschneidert – ein bisschen erkennt man diese Schule noch am Spiel mit den Silhouetten. Der kommende Winter steht bei dem skandinavischen Label im Zeichen des Patchwork: Kelim-Muster treffen auf Nadelstreifen, Cord auf Woll-Bouclé. Eine Kollektion für den Streetwear-affinen Mann mit leichtem Hang zur Extravaganz.

Baum und Pferdgarten

Brokat, Samt und Schluppenblusen, Karomuster und Blümchenprint: Was Gucci kann, können wir schon lange, dachten sich wohl auch Rikke Baumgarten und Helle Hestehave und kredenzen eine Kollektion, die Wes Andersons Filmfiguren sicher gerne für die Weihnachtstage wählen würden. Anders gestylt lassen sich die Einzelteile aber auch im Alltag tragen. 

Han Kjøbenhavn

Eigentlich ist Han Kjøbenhavn ja vor allem für seine Sonnenbrillen bekannt. Auf die verzichtete das 2008 in der dänischen Hauptstadt gegründete Menswear-Label bei seiner Show vollständig. Stattdessen trugen die Models Masken, die ein bisschen an durch den Fleischwolf gedrehte Wildtiere erinnerten. Han Kjøbenhavn zeigte minimalistische, vom Motorsport inspirierte Streetwear. Außerdem erlebt Moonwash Denim ein Revival – gern in Form von Steppjacken, die ja auch bei Vibskov und Dalsjø gesichtet wurden.

Ganni

Mix & Match stand bei Ganni auf dem Schauenplan: Strickpullis mit Muschelsaum, Hosen im 90er-Skater-Gedächtnislook, Oversize-Sakkos und karierte High-Waist-Karottenhosen in 7/8-Länge – geht nicht, gibt’s nicht. Wie das ganz live ausgesehen hat, könnt ihr euch hier anschauen: