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»RetroN 5«-Konsole frisst u.a. Snes-, Genesis- und Game Boy-Module

Emulate My Ass

Hyperkin legt mit der »RetroN 5« den jüngsten Teil seiner Multiformat-Konsole vor.
Geschrieben am

Die Geschichte von neuen Konsolen für alte Videospiele ist lang. Zwischen überteuerten Handheld-Modifikationen und obskuren Eigenkreationen konnte vor allem der Kalifornische Hersteller Hyperkin bei der Nostalgie geplagten Gamer-Generation punkten. So auch mit dem neuen Ableger der All-In-One-Konsole RetroN.

Es ist wohl kein Zufall, dass sich gerade jene Generation nach etwas Ordnung im Wohnzimmer sehnt, die vor zwanzig Jahren in staubige Kassetten-Module pustete, viel zu kurze Controller-Kabel entwirrte oder den Antennensteckplatz am Röhrenfernseher suchte. Auf irgendwen muss schließlich immer Rücksicht genommen werden. Und wer kann es Freund/Freundin/WG-Partner schon verübeln, dass nicht mehr als zwei Dinosaurier der Marke Sega oder Nintendo unter dem schicken Flachbildschirm geduldet werden?

Allerdings sichert Hyperkins neue Multiformat-Konsole nicht nur den Hausfrieden sondern schont auch die wertvollen Original-Geräte. Kompatibel mit (Super) Nintendo-, Sega Genesis- und Game Boy (Advanced/Color)-Modulen, HDMI-Output, Blutooth-Gamepads und Steckplätzen für die eigenen Controller der klassischen Konsolen lässt RetroN zudem kaum noch Wünsche offen. Wer da noch den Emulator am PC anschmeißt ist selber schuld.

Hyperkin RetroN 5, Ca. 99€ (VÖ Juni 2013)