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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Denim For Lovers

Replay Red Seal

Da gibt es diesen jungen Mann in Berlin-Mitte, an dem ich regelmäßig vorbeilaufe. Er sitzt immer vor einem bestimmten Laden und raucht.
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Da gibt es diesen jungen Mann in Berlin-Mitte, an dem ich regelmäßig vorbeilaufe. Er sitzt immer vor einem bestimmten Laden und raucht. Seit ich ihn das erste Mal gesehen habe, frage ich mich, ob seine Outfitauswahl jeden Morgen Stunden dauert – oder ob ich ihm einen Kaffee und ein Brötchen schenken sollte. Gerade seine kunstvoll zerrissene Jeans stellt Fragen: Ist sie einfach oll? Oder superedel?

Womit wir mitten im Thema wären: Die kaputte Jeans ist ein internationaler Mode-Dauerbrenner. Ob in Brooklyn oder Berlin stellt sich angesichts zerschlissener Outfits junger Menschen oft die Frage: Hipster or homeless? Passend dazu der Werdeprozess: Bis eine normale Jeans zur heißgeliebten Lieblingsjeans wird, dauert es gefühlt ewig. Ist der Stoff weichgetragen und hat die Hose endlich Patina angesetzt, fällt das gute Stück fast schon wieder auseinander.

Ganz anders die neue superior Denimlinie von Replay. Für diese wird auf aufwendige Veredelungstechniken zurückgegriffen. Jedes einzelne Stück ist strengstens „made in Italy“ und mit traditionellen Methoden von Hand fertiggestellt. Dem feinsten japanischen Denim der klassischen Five-Pocket-Jeans rückt Replay mit verschiedensten Jeans-Foltermethoden zu Leibe: Schmirgelpapier und Bimssteine, mit Farbe, Bleiche, Harz und Soda. Die Hose wird zerrissen und zusammengeflickt, bis sie kaum wiederzuerkennen ist.

Ab Oktober ist die „Red Seal Premium Denim Capsule“-Kollektion in zwölf Waschungen in ausgewählten Geschäften erhältlich, an den Beinen dieser Welt wird sie uns weiter über den Status des Trägers im Unklaren lassen. Und genau daraus sind schließlich Denim-Träume gemacht!