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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Parallelwelt für zu Hause

»Bleen« projiziert 3D-Hologramme

Realistische 3D-Augenweiden für zu Hause, ohne Brille und sonstige sperrige Aufbauten – ein futuristisches Gerät namens »Bleen« soll's möglich machen.
Geschrieben am
2011 rauften sich in San Francisco Vermarkter und Technikspezialisten zur Firma »Bleen Inc.« zusammen und ertüftelten in drei Jahren Arbeit ein 5,5 Kilogramm schweres Etwas, das nun der Zukunft des Home-Entertainments den Weg bereiten soll: »Bleen«.

»Bleen« hat 'nen Laser, Fernbedienung, ein eigenes Betriebssystem, reagiert auf Umgebungslicht, ist um die 20 Zentimeter breit und hoch und – jetzt festhalten – projiziert wann und wo immer man es möchte dreidimensionale Hologramme mitten in den Raum, als wäre nichts dabei. Farbecht, bewegungsrealistisch und in einer Höhe von bis zu 2,5 Metern. Gefüttert wird der ominöse Zukunftsklumpen mit Anwendungen aus dem eigenen App-Store.
Erhältlich ist »Bleen« jeweils in schwarz und weiß als eiförmiges »Birth«-Modell und als kantiger »Rock«. Kostenpunkt für Vorbesteller: jeweils 225 US-Dollar. Anzahlung. Nach Versand nämlich werden weitere 175 fällig. Immerhin lediglich die Hälfte des späteren Einzelhandelspreises. Die andere wird in Vertrauen abgegolten, denn wann genau »Bleen« versandfertig sein soll, ist offenbar ein wohlgehütetes Geheimnis. Vielleicht, wenn bis zum 20. Dezember die restlichen 84% der angestrebten 225.000 Dollar im Crowdfunding-Klingelbeutel sind ...