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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Brooklyn We Go Hard, Franziska Michael, Vidur, Everlane, Le Berlinois, Mirlo und Eytys

7 Labels to watch

Das Internet hat nicht nur die Musikbranche aufgemischt. Auch in der Modeszene werden die Karten mittlerweile anders und schneller gemischt. Unter den sieben kleineren Labels, die Intro euch besonders ans Herz legt, finden sich mit Mirlo und Eytys auch zwei erst 2013 gegründete wieder.
Geschrieben am

 

 

 

Brooklyn We Go Hard
www.bwgh.fr
Ein wirklicher Geheimtipp ist Brooklyn We Go Hard  (BWGH) nicht mehr. Das Label, das überraschenderweise nicht aus der Vorstadt New Yorks sondern aus Paris kommt, steht für einen kosmopolitischen Ansatz. Für jede Kollektion lässt sich das Designer-Duo David Obadia und Nelson Hassan von einem anderen Land und dessen Kultur inspirieren, zuletzt von Schottland. BWGH verbindet clevere, teilweise klassische Schnitte mit urbanen Charme – und gewann mit dieser Rezeptur bereits Marken wie Puma, Hypebeast und die Pariser Concept Store Institution Colette für Kollaborationen.

 

 

 

 

Franziska Michael
www.franziskamichael.com
Nach ihrem Abschluss an der Esmod Modeschule gründete Franziska Michael ihr gleichnamiges Label 2009 in Berlin. Ihr Stil ist modern und avantgardistisch, ohne dabei zu minimalistisch zu sein. Für die Frühjahr/ Sommer Kollektion 2014 ließ sich Michael vom Tenniskult der 90er Jahre inspirieren und kombinierte einen klaren, androgynen Look und geradlinige Schnitte mit fließend weichen Silhouetten. Ein Highlight der Kollektion sind die geometrischen Prints, die neben abstrahiert aufgegriffenen Tenniselementen sich auch bei der Farbpalette der Sportart bedient: Weiß, Blau, Rostrot und Neongelb. Wir hören Lorde's Stimme wie sie uns zuruft: »Let's go down to the tennis court.«

 

 

 

 

Vidur
www.vidur-men.com
Das Wort Vidur stammt aus dem Isländischen und bedeutet übersetzt Holz. Zwei gute Gründe, warum es als Name so gut zum Londoner Menswear Label passt: Die Kollektionen sind stark vom cleanen nordischen Design geprägt und erinnern mit überwiegend natürlichen und festen Materialien an den namengebenden Rohstoff. Doch was sich nun ein wenig nach Holzfäller anhört, ist in Wahrheit einer der smartesten Looks des letzten Jahres, irgendwo zwischen zeitlos und seiner Zeit voraus.

 

 

 

 

Everlane
www.everlane.com
Als der damals 25-jährige US-Amerikaner Michael Preysman vor drei Jahren seinen eigenen Onlineshop gründete, speiste sich dieser Schritt aus dem Frust über die wenigen Ideen in der Modebranche. Er hat sich das ambitionierte Ziel gesetzt, hochwertige Designs zu fairen Preisen anzubieten und dem Konsumenten völlige Transparenz zu gewähren.. Wer auf schöne Basics wie Seidenblusen und Cashmere-Pullis in zarten Naturtönen und sorgfältig ausgewählte Accessoires steht, sollte in Preysman´s Webshop mal vorbei schauen – in der Hoffnung, dass auch bald nach Europa geliefert wird.

 

 

 

 

Eytys
www.eytys.com
Ein Schuh für die Generation Y, also alle in den 80er-Jahren geborene, die in den 90ern aufwuschen und dabei von einem schier grenzenlosen Zugang zu Inspiration und Information via Mausklick geprägt wurden. Keine Zuschreibung von uns sondern die Selbstbeschreibung des in Stockholm gegründeten Labels.
Mit bisher nur einem Schuh, einem Unisex-Modell, schaffte es Eytys bis an die Füße von Elin Kling, Stilikone, Bloggerin und Gründerin des Magazins Styleby.

 

 

 


 

Le Berlinois
www.sotostore.com
Das hauseigene Label der gleichnamigen Berliner Street-Boutique ist definitiv mehr als ein kleiner, netter Ableger. Dank der überzeugenden, urban geprägte Kollektionen und Kollaborationen mit Marken wie Sooph und aktuell Maharishi hat sich Le Berlinois auch längst über Berlins Stadtgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Ohne dabei den lokalen Bezug zu verlieren. Denn auch bei einer Eigeninterpretation wie der Bomberjacke ist die dazugehörige Message eindeutig: »This is Berlin. Bitches be cryin«.  

 

 

 


 

Mirlo
www.mirlonewyork.com
Die Designerin Katherine Kim und ihre Geschäftspartnerin Grace Grichel gründeten das Schmucklabel Mirlo 2013 in New York. Die schlichten und dennoch Detailverliebten Ringe, Ketten, Ohrringe und Armbänder sind alle vor Ort handgefertigt. Mit einer Mischung aus klassisch und kontemporär sind die Schmuckstücke nicht nur Begleiter für jeden Tag, sondern auch potenzielle Lieblingsteile.