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Unsere Eindrücke

7 Dinge, die ich bei der Fashion Week Berlin gelernt habe

Man muss sich schon mindestens einmal klonen lassen, um bei der Modewoche in Berlin alles Shows, Messen, Trends, Gerüchte und Events mitzubekommen. Wir sind punktuell in den schönen Wahnsinn ein- und mit folgenden Erkenntnissen wieder aufgetaucht.
Geschrieben am

1. Fußball geht vor. Immer.
Das Zelt der Mercedes Benz Fashion Week geschmückt in schwarz, rot, gold, Models tragen Trikot und die Laolawelle schwappt von derFrontrow bis ganz nach hinten – auch eine reizvolle Vorstellung. Aber nein, für die immense WM-Fanmeile muss die Fashion Week vom repräsentativen Brandenburger Tor ins etwas, sagen wir mal, authentischere Wedding ziehen.

2. Sportswear und hochwertige Materialien sind King  

Besonders auf der Seek konnte man sehen, dass viele Labels für Frühjahr/Sommer 2015 in Kollektionen mit kleinerer Stückzahl auf das Argument »Premium« setzen. Heißt: Hochwertige Materialien wie Leder beim Rucksack- und Taschenlabel Sandqvist, detailliertes Design bei der Studio Kollektion von Herschel Supply oder Herstellung in heimischen Produktionsstätten wie im Fall von Dr. Martens Made in England. Weiterhin vertreten sind Themen wie White-on-White oder Scuba, also von funktionaler Wassersportausrüstung inspiriertes Material wie Neopren, unter anderem kommenden Sommer in Mint bei Boxfresh Eightynine zu sehen. Insgesamt reißt die Welle an Kleidung mit deutlichem Sportswear Einfluss nicht ab, Bomberjacken und Basketball-Shirts (Foto) sind omnipräsent. Etwas rückläufig ist nach vielen erfolgreichen Jahren das Phänomen Camouflage, auch wenn zum Beispiel Carhartt WIP nach wie vor auf einen neu und schön aufgelegten, filigranen Camo-Print setzt.

 

 

3. Kollabos bleiben on
Es wird auch nächsten Sommer wieder munter kollabiert. Pardon: kollaboriert. Zwei der vielen spannenden Zusammenarbeiten kündigen sich mit Puma x House of Hackney und Alpha Industries x Billionaire Boys Club an. 

 

4. Funktionalität goes Fashion - und umgekehrt.
Naiv zu glauben, es gäbe Dinge auf dieser Welt die sich nicht als Fashion Statement eignen – egal ob Bartpflegeset (Foto) oder Regenschirm. 

 

 

5. Alle sind scharf auf #mizxflux
Eine der heißesten Veranstaltungen (inklusive Einlass-Stop und kreativen Täuschungsmanövern, um vielleicht doch noch reinzukommen) war die Präsentation von #mizxflux in Mitte. Adidas launcht mit dieser App im Frühherbst eine wahre Innovation. Jeder kann seinen ganz individuellen Print auf ein Paar ZX Flux drucken lassen, egal ob ein bestimmtes Muster, das Gesicht seines Freundes oder ein x-beliebiges Foto. Einfach hochladen und bestellen. Genaue Angaben zum Preis gab es von Adidas noch nicht. 

 

 

6. Pharrell vor die Linse zu bekommen erfordert Opfer
Wer beim #mizxflux Event ein Foto vom zehn Sekunden anwesenden Pharrell Williams erhaschen wollte, hätte folgendes los lassen müssen: den netten Gesprächspartner, das Getränk in der Hand und den eben verlorenen Kameradeckel. Sonst blieb einem nur der Blick auf den Hut bedeckten Hinterkopf. Vorteil: Es wurden einem nervtötende Happy-Referenzen jeglicher Art erspart. 

 

7. Die Bread&Butter wird global
Nach dem Weggang einiger großer Marken wie Adidas, Besucherschwund und der Ankündigung, man würde die Tore des Tempelhofer Flughafens im Juli auch für Endverbraucher öffnen (die dann wieder zurückgezogen wurde), ist klar: Neue Wege sind für die Bread&Butter unausweichlich. Und so überrascht es auch niemanden, dass Messe-Chef Karl-Heinz Müller am Dienstagabend verkündete, dass die Messe schon 2015 auf Weltreise geht. Künftig wird die Bread&Butter im Januar in Barcelona, im Juli weiterhin in Berlin und im September erstmals in Seoul, Südkorea stattfinden. Man darf gespannt sein.

1. Fußball geht vor. Immer.
Das Zelt der Mercedes Benz Fashion Week geschmückt in schwarz, rot, gold, Models tragen Trikot und die Laolawelle schwappt von der[fotor]Frontrow bis ganz nach hinten – auch eine reizvolle Vorstellung. Aber nein, für die immense WM-Fanmeile muss die Fashion Week vom repräsentativen Brandenburger Tor ins etwas, sagen wir mal, authentischere Wedding ziehen.

2. Sportswear und hochwertige Materialien sind King  

Besonders auf der Seek konnte man sehen, dass viele Labels für Frühjahr/Sommer 2015 in Kollektionen mit kleinerer Stückzahl auf das Argument »Premium« setzen. Heißt: Hochwertige Materialien wie Leder beim Rucksack- und Taschenlabel Sandqvist, detailliertes Design bei der Studio Kollektion von Herschel Supply oder Herstellung in heimischen Produktionsstätten wie im Fall von Dr. Martens Made in England. Weiterhin vertreten sind Themen wie White-on-White oder Scuba, also von funktionaler Wassersportausrüstung inspiriertes Material wie Neopren, unter anderem kommenden Sommer in Mint bei Boxfresh Eightynine zu sehen. Insgesamt reißt die Welle an Kleidung mit deutlichem Sportswear Einfluss nicht ab, Bomberjacken und Basketball-Shirts (Foto) sind omnipräsent. Etwas rückläufig ist nach vielen erfolgreichen Jahren das Phänomen Camouflage, auch wenn zum Beispiel Carhartt WIP nach wie vor auf einen neu und schön aufgelegten, filigranen Camo-Print setzt.


3. Kollabos bleiben on
Es wird auch nächsten Sommer wieder munter kollabiert. Pardon: kollaboriert. Zwei der vielen spannenden Zusammenarbeiten kündigen sich mit Puma x House of Hackney und Alpha Industries x Billionaire Boys Club an. 

4. Funktionalität goes Fashion - und umgekehrt.
Naiv zu glauben, es gäbe Dinge auf dieser Welt die sich nicht als Fashion Statement eignen – egal ob Bartpflegeset (Foto) oder Regenschirm. 


5. Alle sind scharf auf #mizxflux
Eine der heißesten Veranstaltungen (inklusive Einlass-Stop und kreativen Täuschungsmanövern, um vielleicht doch noch reinzukommen) war die Präsentation von #mizxflux in Mitte. Adidas launcht mit dieser App im Frühherbst eine wahre Innovation. Jeder kann seinen ganz individuellen Print auf ein Paar ZX Flux drucken lassen, egal ob ein bestimmtes Muster, das Gesicht seines Freundes oder ein x-beliebiges Foto. Einfach hochladen und bestellen. Genaue Angaben zum Preis gab es von Adidas noch nicht. 


6. Pharrell vor die Linse zu bekommen erfordert Opfer
Wer beim #mizxflux Event ein Foto vom zehn Sekunden anwesenden Pharrell Williams erhaschen wollte, hätte folgendes los lassen müssen: den netten Gesprächspartner, das Getränk in der Hand und den eben verlorenen Kameradeckel. Sonst blieb einem nur der Blick auf den Hut bedeckten Hinterkopf. Vorteil: Es wurden einem nervtötende Happy-Referenzen jeglicher Art erspart. 


7. Die Bread&Butter wird global
Nach dem Weggang einiger großer Marken wie Adidas, Besucherschwund und der Ankündigung, man würde die Tore des Tempelhofer Flughafens im Juli auch für Endverbraucher öffnen (die dann wieder zurückgezogen wurde), ist klar: Neue Wege sind für die Bread&Butter unausweichlich. Und so überrascht es auch niemanden, dass Messe-Chef Karl-Heinz Müller am Dienstagabend verkündete, dass die Messe schon 2015 auf Weltreise geht. Künftig wird die Bread&Butter im Januar in Barcelona, im Juli weiterhin in Berlin und im September erstmals in Seoul, Südkorea stattfinden. Man darf gespannt sein.