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c/o pop - Eröffnungsparty mit Egoexpress

Zuckendes Tanzbein

24.08.2005, Köln Panoramahaus Nach dem abendlichen Auftakt in Form des Goldfrapp-Konzertes ging es weiter ins Panoramahaus, auf das ich, durch die Fotos, die ich vorher schon bestaunt hatte, doch ziemlich gespannt war. Nach einem kurzen Fußmarsch von der Bahnhaltestelle stand plötzlich das Panora
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24.08.2005, Köln Panoramahaus

Nach dem abendlichen Auftakt in Form des Goldfrapp-Konzertes ging es weiter ins Panoramahaus, auf das ich, durch die Fotos, die ich vorher schon bestaunt hatte, doch ziemlich gespannt war. Nach einem kurzen Fußmarsch von der Bahnhaltestelle stand plötzlich das Panoramahaus, wo sich auch die Festivalzentrale der c/o pop befindet, direkt am Rhein vor mir. Allein der Blick durch die riesenhaften Fenster auf die feiernde Menge machte klar, dass man es hier mit einer nahezu perfekten Stätte für eine solche Feier zu tun haben muss. Der Ausblick wurde der Beschreibung ‚Panorama' mehr als gerecht, und die schon von außen ziemlich hoch anmutende Decke des ersten Stocks, in welchem die Festivität stattfand, liess den Wunsch aufkommen, die Verweildauer davor doch so kurz wie möglich ausfallen zu lassen, um sich endlich ins Getümmel stürzen zu können. Gesagt, getan. Die roten Treppen nach oben gestiegen war man sofort in der wogend trinkenden Menge und einer sehr angenehmen Atmosphäre gefangen und die Erwartungen die insgeheim an die Location gestellt wurden, konnten sofort mehr als erfüllt werden. Der Blick hinaus ein Traum, und die Beschallung nicht minder schlecht. Das Publikum, und das wurde recht schnell klar, bestand zum einem großen Teil aus bekannten Gesichtern und Medienvertretern von hier und da. Eine Tatsache, die oft zu einer eher unentspannten und Business-artigen Atmosphäre führt, hier zum Glück jedoch absolut nicht. Gesorgt hatte ich mich auch darum, die Performance von Egoexpress zu verpassen, was sich aber als unsinnig erwies, denn die beiden Herren ließen sich glücklicherweise etwas Zeit, und so konnte man die gelungene Musikauswahl der DJs bei dem ein oder anderen Getränk genießen. Überzeugend dann ohne Frage der Auftritt von Egoexpress, der durch seinen sehr feinen Sound glänzte und, fast unnötig zu erwähnen, natürlich auch das Tanzbein zucken liess. Mit der Auswahl der Tracks, die, sofern der Alkohol-getrübte Geist da nicht falsch lag, ausschließlich vom neuen Album kamen, konnten die beiden im Grunde nichts falsch machen, und so verabschiedete ich mich nach diesem gelungenen Auftritt extrem schweren Herzens, noch ein gewisses Maß an Verantwortung bezüglich der Schlafdauer im Sinne, vom Panoramahaus mit dem Plan möglichst bald wiederzukommen und den Alkohol bis zum unerbittlichen und gar nicht so weit entfernten Weckerklingeln weitgehend abgebaut zu haben.