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Zombielicious

Zombie Nation

Bruce Willis ist nicht tot, wie Mr. Oizo mal gesagt hat. Er spielt bloß die Hauptrolle im neuen James-Brown-Biopic.
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Bruce Willis ist nicht tot, wie Mr. Oizo mal gesagt hat. Er spielt bloß die Hauptrolle im neuen James-Brown-Biopic.

Wo bei Destiny's Child der Booty sitzt, da lacht bei Florian Senfter die ewig verrottende Fratze der Untoten. Der Münchener Produzent, oft selbst gerne hinter drollig-gruseligen Masken versteckt, gibt sich auf Album Nummer vier richtig "Zombielicious": vierzehn Mal Arschwackel-Work-out mit der Technokeule, das sich quasi von hintenrum auch noch seine Portion Glamour abholt. "Justice, can you handle this? Boys Noize, can you handle this?", würden Beyoncé Knowles & Co. wohl fragen. Denn weil Untote praktisch nie kaputt gehen, braucht sich Florian Senfter auch keine Sorgen zu machen, dass ihn ein paar anorektische Stylerboys vom Dance-Friedhof jagen. Was die an Krach fabrizieren, kann Zombie Nation schon lange, genauer gesagt seit exakt zehn Jahren. Und neben all der Action und dem Druck Druck Druck vor lauter "Bass kaput" ist der ZN-Sound in seiner Schweinigelei sogar noch elegant und funky. Daher eine rein rhetorische Frage: Is my Gerippe too zombielicious for ya, baby?