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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Seasons«

Yucca

Die Nürnberger Yucca können schon auf ordentlich Live-Erfahrung und zahlreiche wohlwollende Plattenbesprechungen zurückblicken. Songs wie »Victoria« oder »Young Birds« (VÖ 2011) sind ätherische Dancefloor-Nummern, die im Gedächtnis bleiben, weil sie atmen und selbst nach dem x-ten Hördurchgang frisch und unbekümmert wirken.
Geschrieben am

Mit »Seasons« streben die fünf allerdings eine kleine Kurskorrektur an. Die Basis bleibt weiterhin Indie-Electro, der um die Pole späte The Robocop Kraus und frühe Foals kreist. Die neue Komponente im Bandsound ist leider weniger originell, als das Panorama des Backkatalogs von Yucca hoffen lässt: Editors. Und dann kommt es, wie es kommen muss: »Seasons« ereilt das Stadion-Syndrom.

 

Die Platte schichtet Chorus auf Chorus und ächzt unter dem Ballast aufgeschichteter Soundspuren. Der Versuch, eine deutlich dunklere – will sagen: wavigere – Klangfarbe in die Songs zu integrieren, geht leider ebenso nicht wirklich auf. Schade, schade, schade. Bad sounds for a good band. 

 

In drei Worten: Indie-Electro / Nürnberg / Editors