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Neuer Schwung in der Debatte

YouTube

Am 11. April tratt die Amateursängerin Susan Boyl in der Casting-Show "Britain´s Got Talent" auf. Kurze Zeit später, wie war es anders zu erwarten, landete ihr Auftritt mit "I Dreamed A Dream" bei YouTube. Mittlerweile wurde der Clip fast 100 Millionen Mal aufgeru
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Am 11. April tratt die Amateursängerin Susan Boyl in der Casting-Show "Britain´s Got Talent" auf. Kurze Zeit später, wie war es anders zu erwarten, landete ihr Auftritt mit "I Dreamed A Dream" bei YouTube. Mittlerweile wurde der Clip fast 100 Millionen Mal aufgerufen und ist damit auf dem besten Weg zum erfolgreichsten YouTube-Clip zu werden.

Dies bringt zugleich neuen Schwung in die Debatte um Urheberrechtsvergütungen auf Videoportalen. Ein Google-Sprecher erklärte gegenüber dem US-Magazin Wired, dass bisher niemand Erlöse für die Vermarktung des Clips beansprucht hat. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass die Produzenten der Talentshow ihren Schnitt machen. Abgesehen von der kostenlosen Werbung, wird die Musik der Show über das Musiklabel Syco Music vermarktet. Syco Music ist im Besitz von Simon Cowell, der nicht nur die Sendung produziert sondern auch noch in der Jury sitzt. Doch was lässt sich schon mit einem YouTube Video verdienen? Laut Wired kann der Rechteinhaber von einer Vergütung, von einem halben US-Cent pro Aufruf rechnen. Da kommt bei rund 100 Millionen Aufrufen schon einiges zusammen.