×

Lieber Leser, bitte wähle deinen Ansprechpartner aus:

Fragen an die Redaktion

Werbung auf Intro.de

Werbung im Intro Magazin

Intro Abo

Fragen zum Vertrieb

×

INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Falsework«

Young Galaxy

Auf ihrem fünften Album verfeinern die Kanadier um Catherine McCandless ihren Sound weiter, bleiben aber konsequent im Raum zwischen Pop und House.
Geschrieben am
Jeder einzelne Song auf »Falsework« könnte zu einem House-Banger ausgebaut werden. Das ist nichts Neues für Young Galaxy, die schon auf ihrem letzten Album »Ultramarine« mehrheitlich mit Beats gearbeitet haben und wunderbare Synthie-Lines drüberlegten. Doch nie war das so einfach wie mit dem Material auf »Falsework«, denn obwohl es durch Aufbau, Dominanz der Vocals und locker-leichte Stimmung eindeutig wieder zehn Popsongs geworden sind, so beruhen sie doch alle auf kurzen Beat-Loops – der Grundlage jeder Tanzmusik. In der Form, in der Young Galaxy sie hier zusammen mit dem Schweden Dan Lissvik aufgenommen haben, tragen sie allerdings nicht die sich langsam aufbauenden, verschiebenden oder vereinigenden House-Strukturen in sich. Ohne jene verlaufen die Songs jedoch auf eine eigenartige Weise an ihrem wahren Potenzial vorbei, ähnlich wie dies auch schon auf ihrem letzten Album der Fall war. Nicht dass es schlechte Popsongs wären.  

Es sind sogar tolle Popsongs. Aber erst die bestimmt noch kommenden Remix-EPs werden die Ideen hier voll verwirklichen, so ist zumindest zu hoffen. Denn noch einmal mit Nachdruck: Jeder einzelne Song auf »Falsework« könnte – und sollte – zu einem House-Banger ausgebaut werden. 


-Young Galaxy
»Falsework« (Paper Bag / Rough Trade / VÖ 30.10.15)

Young Galaxy

Falsework

Release: 30.10.2015

℗ 2015 Paper Bag Records