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»Fear Talk«

Xul Zolar

Na endlich! Seit Ewigkeiten wartet man in Köln gespannt auf das Xul-Zolar-Debüt. Jetzt ist »Fear Talk« tatsächlich da; und was soll man sagen: Das Warten hat sich gelohnt.
Geschrieben am
Sechs Jahre ist es her: Damals durften Eingeweihte nicht nur die Future Islands noch in einem kleinen Laden erleben, sondern als Support auch Xul Zolar bei einer ihrer ersten Shows. Seitdem wartet zumindest der Autor dieser Zeilen sehnsüchtig auf das Debütalbum der mittlerweile zum Quartett angewachsenen Band. In diesen sechs Jahren musste man sich mit diversen Singles, der fantastischen EP »Tides« und vereinzelten Shows begnügen. Jetzt ist es so weit, und es lässt sich festhalten, dass der wohlbekannte Vorfreude-Spruch ziemlicher Mumpitz ist, denn Xul Zolar übertreffen auf »Fear Talk« locker und leicht die über ein halbes Jahrzehnt aufgetürmten Erwartungen. 

Klangästhetisch bleibt sich das Quartett wieder ziemlich treu. Mit Hall überfrachteter Gesang, spacige Gitarren-Pickings, Synthie-Flächen über Synthie-Flächen und vor allem die fantastischen Drums und Percussions bilden auch auf »Fear Talk« das Grundgerüst. Aber all das wäre nichts ohne das mittlerweile veredelte Songwriting der Band: »Soft Drones« ist die perfekte Single, »NYE« kuschelt wie das plüschige Albumcover, und »Vacuum« hält die formvollendete Balance zwischen Dancefloor und Melancholie. Diese Aufzählung ließe sich problemlos noch neun weitere Male fortführen. Die Freude, dieses Album tatsächlich zu hören, ist definitiv noch schöner als die Vorfreude.

Xul Zolar

Fear Talk

Release: 19.01.2018

℗ 2018 Asmara Records

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