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Stralsund

X.I.D.

Auf dem 'Rough Trade'-eigenen Label 'Our Choice' erscheint jetzt die zweite Scheibe der Berliner X.I.D. namens 'Stralsund'. Doch der Titel erklärt sich irgendwie genausowenig wie die Musik. Da gibt es rollende Baßlinien, wummernde Drums, verwaschene Samples, unheilvollen, verzerrten englischsprachig
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Autor: intro.de

Auf dem 'Rough Trade'-eigenen Label 'Our Choice' erscheint jetzt die zweite Scheibe der Berliner X.I.D. namens 'Stralsund'. Doch der Titel erklärt sich irgendwie genausowenig wie die Musik. Da gibt es rollende Baßlinien, wummernde Drums, verwaschene Samples, unheilvollen, verzerrten englischsprachigen Gesang mit deutschem Akzent und technisierte Gitarrensounds. Industriell klingt das, kalt, distanziert - was wohl auch beabsichtigt ist. Statt Melodien sind da lange instrumentelle Passagen (deshalb auch nur acht Tracks), geräuschorientiert, blechern, noiselastig. Hierzu tragen auch die betont hintergründigen Effekte des neuen Keyboarders Jacki Engelken bei. 'Stralsund' ist der Soundtrack zu einem imaginären Film. (Mit Michael Ballhaus hat die Band schon mal zusammengearbeitet.) Allerdings hätte man sich in diesem Zusammenhang noch mehr Konsequenz gewünscht, denn in dieser Form wirkt das Werk zu unfertig und unentschlossen, um einwandfrei funktionieren zu können.