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»Shriek«

Wye Oak

»Civilian«, Wye Oaks 2011 veröffentlichtes zweites Album, war ein Geniestreich. Ein Album, das in seinem Genre in jenem Jahr qualitativ kaum überboten wurde.
Geschrieben am

Die Platte, der damit einhergehende Erfolg und die langwierigen Konzertreisen haben bei dem Duo aus Baltimore offenbar eine gewisse Nervosität ausgelöst, denn sonst hätte das Nachfolgealbum wohl kaum so lange auf sich warten lassen und würde sich sicher nicht so maßgeblich vom Vorgänger unterscheiden, denn »Shriek« lässt die Gitarre als zentrales Element des verhallten Indie-Pop weitgehend außen vor. Stattdessen fokussieren sich Jenn Wasner und Andy Stack auf Keyboards, Synthies, Bass und eine Stimmung, die irgendwo zwischen Beach House, Talk Talk und Galaxie 500 changiert.

 

Dank ihres ungebrochenen Talents für anregende Arrangements gelingt der Stilwechsel zumindest stellenweise, allerdings besitzt »Shriek« nicht die einnehmende Atmosphäre wie noch »Civilian«. Für den reizend-eleganten Glamour, den die Platte auszustrahlen versucht, sind sie schlicht nicht die richtige Band. Aber vielleicht ist »Shriek« ja auch ein Übergangsalbum, vielleicht brauchen Wye Oak wieder eine Platte Anlauf, um es auch im neuen Stil zu wahrer Klasse zu bringen.

 

In drei Worten: Umkehr / Eleganz / Synthesizer 

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