×

Lieber Leser, bitte wähle deinen Ansprechpartner aus:

Fragen an die Redaktion

Werbung auf Intro.de

Werbung im Intro Magazin

Intro Abo

Fragen zum Vertrieb

×

INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»From Lo-Fi To Disco!«

Woog Riots

Bands, die vom Gitarren-Indie kommen, sind die besseren Popper.
Geschrieben am

Den schnittigen Albumtitel hielt ich für ganz normalen Etikettenschwindel, für einen Jutebeutel-Claim. Umso überraschter lässt es mich zurück, dass das Duo Woog Riots jene Ansage tatsächlich wahr gemacht hat. Tja, in Darmstadt ist ein Wort noch ein Wort. Respekt dafür schon mal. Aber vor allem den Schwenk, den die neuen Stücke auf Album beschreiten (A-Seite unterhält neues Material, B-Seite Raritäten), gilt es nicht weniger als zu feiern.

These: Bands, die vom Gitarren-Indie kommen, sind die besseren Popper. Genau, wie Tegan And Sara zuletzt mit ihrer Synthie-Platte glänzten, klingen auch die Woog Riots unheimlich beseelt, wenn sie plötzlich Beats statt Rumpeldrums im Rücken haben. Augenzwinkernde, niedliche und hittige Songs, die wirken wie der frühe Adam Green in einer Erasure-Phase. Woog Riots veröffentlichen erstmals auf ihrem eigenen Mini-Label – und dann gleich so eine große Platte. Hallo Jahrescharts!

 

In drei Worten: Pop / Darmstadt / Feiern