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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Love Is Love«

Woods

Woods lassen ihr Licht der Hoffnung scheinen. Sprachlosigkeit ist eine Option. Doch am Ende siegt die Liebe. Die New Yorker Hippies trotzen der Angst. 
Geschrieben am
»Love Is Love« kommt genau ein Jahr nach dem bisherigen Woods-Überalbum »City Sun Eater In The River Of Light«, das nicht ohne Grund das beste Album des Jahres 2016 war. Was soll auf dieses Wunderwerk folgen? Ganz klar: die beste EP des noch jungen Jahres. Eine Liebeserklärung an den Optimismus. Eingespielt in den dunklen Monaten nach der Trump-Wahl, in denen sich unter die Erschütterung erst eine Hoffnungslosigkeit und dann der Trotz mischte. Man muss ja weitermachen. Wenn in »Bleeding Blue« die Bläser einsetzen, wenn Sänger Jeremy Earl vorher erklärt: »I heard a voice inside my head, I am the wind, love’s not dead«, dann wissen wir, dass es so ist, dass uns der Unbill der Zeit nichts haben kann. Musik kann heilen. Sixties-Psychedelica, African Beats, Ethiopian Jazz. Melting Point New York. Im zentralen zehnminütigen »Spring Is In The Air«, direkt aus einem »Homeland«-Soundtrack geschnitten, spürt man die Ungewissheit, spürt man die Angst, das schleichende Gift, den inneren Kampf gegen die Sprachlosigkeit. Kaufen Sie »Love Is Love«! Wir werden siegen. 

Woods

Love Is Love

Release: 21.04.2017

℗ 2017 Woodsist