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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Happy Freedom«

Woman

»Happy Freedom« ist das wunderbare Afterhour- und Peak-Time-Debüt der Kölner Band Woman. Sie können die Welt mit ihrer Musik besser machen. Am Rest können sie feilen.
Geschrieben am
Die Musikformation Woman aus Köln legt mit ihrem Debütalbum »Happy Freedom« ihren Status als Geheimtipp ab. Sie schickt sich an, eine der Bands des Jahres zu werden, dabei wabert ihr Name bereits seit 2012 durch die Szene, erst nur in Köln, im vergangenen Jahr nach einigen Festivalauftritten dann auch im Rest des Landes und im Vereinigten Brexitreich. »Happy Freedom«, in Wien von Bilderbuch-Guru Adam Zebo produziert, ist sodann auch ein außerordentliches Debütalbum geworden. Eines, das sowohl in der Afterhour als auch in der Nacht funktioniert. Die Plattenfirma vermarktet es als kosmisch-elektronischen Pop. Klingt erst mal furchtbar bescheuert, macht auf der nächsten Ebene aber Sinn. Der Radiosender n-joy spricht von Synthie-Philosophen, was nicht nur furchtbar klingt, sondern auch vollkommener Quatsch ist. Trotzdem ist »Happy Freedom« musikalisch uneingeschränkt großartig, die Menschen werden es mögen. Aber bitte, bitte, erspart uns in Zukunft Aussagen wie »In dem Song geht es darum, das Träumen nicht aufzugeben, auch wenn man Angst davor hat, weil der Realitätsverlust zwischen den Häuserschluchten hinter jeder Ecke lauert«. Auf dieser Platte geht es um Musik und nicht um den Erdkern als Discokugel. 

Woman

Happy Freedom

Release: 12.05.2017

℗ 2017 Asmara Records