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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Who Cares What The Laser Says?«

White Wine

Dank eines ausladend barocken und gleichzeitig zeitlos anmutenden Indie-Rock gibt es im musikalischen Kuriositätenladen des Trios White Wine viel zu entdecken.
Geschrieben am
Ein neodadaistischer Zirkus zieht von seiner deutschen Homebase Leipzig aus durchs Land. An Bord hat die Band um die US-Indie-Ikone Joe Haege (31Knots, Tu Fawning, Menomena) ein Sammelsurium an düsteren, weirden Sounds und einen riesigen Instrumentenpark. Es scheppert schief, pfeift hoch oder klatscht blechern auf »Who Cares What The Laser Says?«. Ein bisschen fühlt man sich wie in einem musikalischen Kuriositätenladen eingesperrt, denn die gestandenen Studiofetischisten White Wine machen genau das, was man nicht von ihnen erwartet: Sie inszenieren Sounds mit einem gewissen Trash-Appeal. Das Ergebnis: ein barocker, ausladender und gleichzeitig zeitlos anmutender Indie-Rock. Doch egal, wie viel Kante die Songs des Albums auch besitzen mögen – man fühlt sich doch immer gut darin aufgehoben. Es gibt in so einem Kuriositätenladen eben viel zu sehen. Zum Beispiel von Synthesizern zersägte Songs wie »Drama Queen«, die mit Percussions wieder zusammengekloppt werden. Oder »Relic On Fire«, das mit seinen ausladenden Hooks ganz oben auf das Electro-Art-Pop-Regal gestellt werden darf.

White Wine

Who Cares What the Laser Says?

Release: 25.03.2016

℗ 2016 This Charming Man Records

White Wine »Who Cares What The Laser Says?« (This Charming Man / Cargo / VÖ 25.03.16)