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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Lifechange

Whirlpool Productions

Die Platte geht los, und du fängst an zu lächeln. Kann ein Bass wirklich so warm sein? Oder stimmt da was nicht? Nein? Everything allright. Und es klingt programmatisch, wenn die ersten Worte von Eric D. Clarke fallen und “The bass will make you move” lauten. Der Bass bewegt. Aber unwide
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Autor: intro.de

Die Platte geht los, und du fängst an zu lächeln. Kann ein Bass wirklich so warm sein? Oder stimmt da was nicht? Nein? Everything allright. Und es klingt programmatisch, wenn die ersten Worte von Eric D. Clarke fallen und “The bass will make you move” lauten. Der Bass bewegt. Aber unwiderstehlich. “Another kind of Whirlpool” beschwört Clarke im gleichen Stück - dem großartigen “Moonshine”. “Another kind” insofern, als dass Whirlpool Productions jetzt um Längen detaillierter arbeiten. Samples und Breaks, die unerwartet auftauchen, dich aus dem Fluss rausreißen und trotzdem souverän und logisch eingesetzt sind. Wie das barocke Cembalo-Geklimper am Anfang des Titelstücks, neben “Moonshiner” der zweite ganz große Moment von “Lifechange”. Oder die kosmischen Bleeps aus Pierre Henrys momentan wieder so beliebten “Psyche Rock” in “Quiet Storm”. Die neue Whirlpool Productions ist eine einfach tolle Platte, so voller Überraschungen. Ein Album, das House aus dem Handgelenk völlig neu definiert. Das sich einen Dreck um Genregrenzen schert. Keine Whirlpool kann mich so begeistern wie diese hier. (Dass in dieser musikalischen Entwicklung allerdings im Rahmenprogramm Band einiges an trouble aufgetaucht ist, lässt sich nachlesen auf Seite 54 in der Whirlpool-Story.)