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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Out In The Storm«

Waxahatchee

Katie Crutchfields stilistische Rückgriffe auf die 1990er sind auf ihrem vierten Album prägnanter denn je.
Geschrieben am
Seit »Cerulean Salt« sind die etwas weniger krawalligen Riot-Grrrl-Zeitgenossinnen Throwing Muses, Belly, Liz Phair, The Breeders oder Veruca Salt beliebte Referenzpunkte für Katie Crutchfields introvertiert-ruppige Coming-of-Age-Alben als Waxahatchee. Auf »Out In The Storm« hatte die Endzwanzigerin aus Alabama nun mit John Agnello einen Produzenten, der schon für Sonic Youth und Dinosaur Jr. an den Reglern saß.

Kein Wunder also, dass Crutchfields erneut stark autobiografisch geprägtes neues Werk nicht nur gut nach vorne geht, sondern auch wieder mächtig nach Zeitreise klingt. Das gilt vor allem für den Opener »Never Been Wrong« mit seiner Laut/Leise-Dynamik und der gedoppelten Mädchenstimme zur Schrammelgitarre, die powerpoppige Single »Silver« und das grungige »No Question«. Doch selbst in den ruhigeren und akustischen Momenten ist dank Crutchfields Stimme eine Kristin Hersh oder Tanya Donelly nie weit. Und die funkelnde Ballade »Sparks Fly« könnte vom Soundtrack einer alternativen Highschool-Romanze von 1993 stammen. Oder von 2017. Spaß machen diese Songs nämlich auch heute noch.

Waxahatchee

Out in the Storm (Deluxe Version)

Release: 14.07.2017

℗ 2017 Merge Records