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Wartesaal

Bosse

Bosse traut sich auf »Wartesaal«, musikalisch Neues auszuprobieren, und geht einen Schritt weg von Pop, hin zum Rock. Intro traut sich dafür ein Lob!
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Bosse traut sich auf »Wartesaal«, musikalisch Neues auszuprobieren, und geht einen Schritt weg vom Rock, hin zum Pop. Intro traut sich dafür ein Lob!

Zuletzt wurde Alleskönner Axel Bosse bei Intro ja gern vom linken Flügel mit Füßen getreten. Zeit, dass in die Betrachtung auch mal ein anderer Wind kommt: Sein jüngstes Ergebnis »Wartesaal« kommt dabei musikalisch offener als die Vorgänger. Mehr elektronische Spielereien, ein Flügelhorn, insgesamt weniger Rock und mehr Pop. Trotzdem ist es offensichtlich, dass sich Bosse mittlerweile viel mehr traut.

»Roboterbeine« mit seinem fluffigen Beat ergibt sogar einen Song für die Tanzfläche. Aber auch die ruhigeren Töne, vor allem »Nächsten Sommer«, treffen. An Bosses Art zu texten hat sich nichts geändert. Eben genau, wie er auch redet: offen, direkt und das Herz auf der Zunge. Dass das nicht jedem Germanistik-Studenten auf der Suche nach der perfekten Metapher zusagt, wird ihn dabei sicher wenig interessieren. Die Idee, sein »Frankfurt/Oder« als Duett mit Anna Loos neu aufzunehmen, ist dabei allerdings Geschmackssache - zumal sich das Remake einen Takt schneller als das intime Original eingespielt findet.

In drei Worten: ZUNGE / ANTI-GERMANIST / POPROCK