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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Wake Up The Nation

Paul Weller

Mitunter Penis-Versessenes auf Wellers zehntem Soloalbum: "Once I was a man / My cock as hard as wood / I stood as strong as any tree." Sonst: Biz as usual auf angenehmem Level.
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Mitunter Penis-Versessenes auf Wellers zehntem Soloalbum: "Once I was a man / My cock as hard as wood / I stood as strong as any tree." Sonst: Biz as usual auf angenehmem Level.

Dass Paul Weller in England als Nationalheiligtum verehrt wird, hat seine Berechtigung, schließlich ist er der Gründer von The Jam, spricht die Sprache der Working Class und trägt die bestsitzendste Frisur der englischen Musikgeschichte. Und all die restliche Kunst zeigt er mitunter Penis-versessen auf seinem zehnten Soloalbum: "Once I was a man / My cock as hard as wood / I stood as strong as any tree" ("Trees").

Wie der Albumtitel "Wake Up The Nation" schon andeutet, brennt Weller auch politisch wieder heller. "Curse those fuckers in the castle / They're all bastards too." Das versteht man auch im Vorstadt-Pub, der Song "7 & 3 Is The Striker's Name" richtet sich schließlich an streikende englische Arbeiter. Was auf "Wake Up The Nation" aber wirklich überrascht, ist das Personal: Weller hat sich diesmal Kevin Shields (My Bloody Valentine) geholt und ist zum ersten Mal seit 28 Jahren wieder mit seinem alten Jam-Kollegen Bruce Foxton ins Studio gegangen. Bei allen Wendungen und Abwegen allerdings: Weller ist eben Weller. Und das ist natürlich okay mit uns.

In drei Worten: Kevin Shields / Mod-Rock / Balls & Politics