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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Top7: Alben in 2013

Vorfreude!

Kaum ist das eine Jahr vergangen, beginnt die Neuausrichtung. Hier kommen sieben Alben, auf die sich die Intro-Redaktion in 2013 besonders freut. Mit dabei: Phoenix, Tomahawk, M.I.A. und mehr.
Geschrieben am
Phoenix - »tba.« (Vö: tba.)
Im Mai 2009 durften wir Phoenix zuletzt »verhaften«. Im Rahmen unserer großen Verbrecher-Ausgabe nahmen wir sie mit ihrem dritten Album »Wolfgang Amadeus Phoenix« aufs Cover (Intro 171), mit dem sie sich in der Folge in die amerikanischen Stadien vorgearbeitet haben. Insofern wird es also wirklich mal Zeit, dass die sympathischen Franzosen ein neues Album vorlegen. Das Album erscheint im April. Zu hören gab es bis dato leider noch nichts, aber bald, ja bald sollen die ersten Stücke in der Redaktion landen. Wir erwarten die beste Kreuzung aus 70er-Jahre-West-Coast-Pop und Contemporary-Pop seit, ja seit »Wolfgang Amadeus Phoenix«. Mal sehen welchen Titel sie sich diesmal einfallen lassen. (Thomas Venker)

Egotronic - »Die Natur ist dein Feind« (vö: Herbst 2013)
Schon mit dem letzten Album »Macht keinen Lärm« hatte sich der postschwäbische Wahl-Berliner Electro-Act weitgehend von seinem Billo-Minimal-Erbe emanzipiert. Es geht hart Richtung Punk. Dessen Gitarrenaspekt dürfte sich auch im nächsten Entwurf wiederfinden, aber mehr in einem Pop-Schein. Das erste durchgesickerte Stück lässt dahingehend einiges hoffen. Krasse Themen, ausgefeilte Instrumental-Momente, griffige Refrains. (Linus Volkmann)

Tegan and Sara - »Heartthrob« (Vö: tba.)
»Heartthrob« dürfte das Album werden, das entscheidet, ob für die einst von Neil Young entdeckten kanadischen Zwillingsschwestern noch so etwas wie eine ganz große internationale Pop-Karriere drin ist. Die Dance-Pop Ausflüge der letzten Zeit (unter anderem an der Seite von David Guetta), die auch die neue Single stilistisch beeinflussten, zeigen: Es tut sich was in der ehemaligen Indie-Rock-Festung. (Felix Scharlau)

Tomahawk - »Oddfellows« (Vö: 04.02.)
Die Supergroup um Duane Denison (u.a. The Jesus Lizard), Mike Patton (Faith No More, Fantoômas und Trilliarden anderer Bands und Projekte) und John Starnier (Helmet, Battles etc.) ist wieder da! Erstes Album nach sechs Jahren und sie werden erstmals nach 10 Jahren auch wieder auf Tour gehen. Neu dabei: Trevor Dunn, den Patton noch aus Mr. Bungle – Zeiten kennt. (Carsten Schumacher)

Mount Kimbie - »tba.« (Vö: Frühling 2013)
Mit dem 2010 erschienenen Debütalbum »Crooks & Lovers« stand das Londoner Duo exemplarisch für jene Ausläufer der britischen Bass-Musik, die in den folgenden Jahren öffentlichkeitswirksam als »Post-Dubstep« etikettiert werden sollten. Wie Mount Kimbie ihre mittlerweile oft kopierte Ästhetik bei Warp Records weiter entwickeln, bleibt mit Spannung zu erwarten. (Philip Fassing)

M.I.A. - »Matangi« (Vö: 15.4.)
Am Tag des tamilischen Neujahrs ist es soweit. Mathangi »Maya“ Arulpragasam« alias M.I.A. wird ihr viertes Album »Matangi« veröffentlichen und erlöst damit all jene, die seit dem 2012er Über-Clip zu »Bad Girls« nach neuem Material dürsten. Mitte April werden wir wissen, ob die kämpferische Künstlerin ihre Krallen geschärft hat oder nach über sieben Jahren im Business so langsam Ruhe und Gelassenheit einkehren. (Bastian Küllenberg)

Darkstar - »News From Nowhere« (Vö: 1.2.)
Während die Kollegen (nur Typen, ächz) alle in die ferne Zukunft spekulieren, halte ich mich lieber an die Nahe. Darkstars Album, ihr Erstes für das Warp-Label, ist schon in der Redaktion und ein großer Wurf, besser noch als ihr Debüt »North«. Die Popwerdung des Dubstep auch musikalisch weitergedacht, mit Songs, die man nicht anders als großartig bezeichnen kann. »News From Nowhere« ist besser als das anstehende Jamie Lidell-Album (finde ich jedenfalls jetzt) und neben der kommenden Mice Parade-Platte mein großer Spaß des beginnenden Jahres 2013. (Christian Steinbrink)