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»Figure«

Vök

»Figure«, das Debüt von Vök, besitzt endlich wieder, was Synthie-Pop in den letzten Jahren verloren hatte: echte Sinnlichkeit.
Geschrieben am
Um den The-xx-Vergleich kommt man bei Vök einfach nicht drum herum. Selten benutzte Buchstaben im Bandnamen, gemischtgeschlechtliche Konstellation, Schwarz/Weiß-Ästhetik, geheimnisvolles Gehabe, Understatement und Downtempo. Aber Vök sind mehr als The xx, allein personell, weil zu viert. Sie hauen noch eine Schippe drauf, sind dicker, mutiger und fetziger – also quasi The xxl. Wie man es von Isländern erwartet, ist »Figure« gleichermaßen bescheiden wie verträumt. Seit der Gründung 2013 haben die Bandmitglieder an der Platte gearbeitet. Dem allzu elektronischen Klang der vorangegangenen EP »Circles« wurde hier mehr Seele verpasst, unter anderem durch den Neuzugang eines Schlagzeugers und die Aufnahme im Heimstudio. Zehn Songs sind es am Ende geworden, bei denen stets die mal hauchende, mal starke Stimme von Sängerin Margrét Rán den Ton angibt, sich durch die Nummern tänzelt. Drum herum weben sich melancholische, schwer atmosphärische Klänge, die bis hin zu Verzerrungen und sogar Auto-Tune reichen und alles tun, um den Hörer in andere Bewusstseinsebenen zu ziehen. Das geht teilweise bis an den Rand zum Kitsch, aber das ist zu verzeihen bei diesem schönen, endlich nicht beliebigen elektronischen Pop.

Vök

Figure

Release: 28.04.2017

℗ 2017 Vök under exclusive license to Nettwerk Music Group Inc.

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