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Phobos - Rev. 1.1

Voivod

Auch Album Nr. 2 mit Eric Forrest an Mikrophon und Bass vertieft den Eindruck, welchen schon 'Negatron' ‘95 hinterließ: VOIVOD gehören auch mit ihrem zehnten Werk ohne Zweifel zu den innovativsten Bands der harten Zunft. 'Catalepsy' und 'Rise' als Opener lassen erst einmal den Vorschlaghammer mächti
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Autor: intro.de

Auch Album Nr. 2 mit Eric Forrest an Mikrophon und Bass vertieft den Eindruck, welchen schon 'Negatron' ‘95 hinterließ: VOIVOD gehören auch mit ihrem zehnten Werk ohne Zweifel zu den innovativsten Bands der harten Zunft. 'Catalepsy' und 'Rise' als Opener lassen erst einmal den Vorschlaghammer mächtig niederschnellen. Im Laufe der weiteren Spielzeit von „Phobos' wird allerdings schnell klar, daß die drei Kanadier wieder mehr auf filigranere Songstrukturen bzw. komplexere Arrangements setzen. Im Gegensatz zum Vorgänger, der Assoziationen zu 'Killing Technologie' aufkommen ließ, erinnert das aktuelle Output eher an die 'Dimension Hätröss'-Phase. Vielleicht folgt als nächstes gar ein weiteres 'Nothingface', meines Erachtens ihr stärkstes Album (das aber nur am Rande). Zum Ende hin werden die Songs ausgewogener: 'Quantum', 'Neutrino' oder das zusammen mit Jason Newsted komponierte 'M-Body' wissen hier deutliche Akzente zu setzen. In dieser Formation scheinen VOIVOD jedenfalls auf dem richtigen Weg zu sein, denn insgesamt untermauert 'Phobos - Rev. 1.1' ihre Vormachtstellung in Sachen Cybermetal ganz eindeutig. Für Fans ein unbedingtes Muß!