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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Visions

Grimes

Die Songs sehen sich beeinflusst von HipHop und House-Rhythmen, enthalten zuckersüßen Bubblegum-Pop, R’n’B-Melodien und was du sonst noch alles willst. Platte des ersten Halbjahrs, Punkt.
Geschrieben am

Claire Boucher offenbart auf ihrem dritten Album in zwei Jahren wieder einmal, dass sie genauso viele Talente wie musikalische Einflüsse hat. Für die Produktion der Platte hat sie sich in ihr Schlafzimmer eingeschlossen und mithilfe des Programms GarageBand 13 Songs geschaffen, die auf den ersten Blick nicht unbedingt zusammen passende Stile verbinden. Dennoch: Das Ergebnis klingt unglaublich kohärent wie originell. Die Songs sehen sich beeinflusst von HipHop und House-Rhythmen, enthalten zuckersüßen Bubblegum-Pop, R’n’B-Melodien, und überall eingestreut findet man Versatzstücke aus Industrial, Noise, Ambient und klassischer Musik. Das herausragendste Werkzeug ist jedoch Bouchers außerordentlich wandlungsfähige und bezaubernde Falsett-Stimme. Die Art, mit der sie diese loopt, schichtet und mit Hall verschleiert, erinnert gerne an Julianna Barwick. Dies ist jetzt schon eine der herausforderndsten, lohnendsten Platten des Jahres.

In drei Worten: Unerschrocken / E-Pop / Details