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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Nights in Limbo«

Vimes

Schon seit Langem wartet die Electro-Pop-Gemeinde sehnsüchtig auf das Debütalbum der Vimes. Nun beweist »Nights In Limbo«, dass es jede unruhig verbrachte Stunde wert ist
Geschrieben am
Julian Stetter und Azhar Syed haben sich vor knapp acht Jahren auf den Bürofluren dieses Magazins kennengelernt. Die beiden verstanden sich nicht nur auf Anhieb gut, sondern zogen auch zusammen und gründeten 2010 Vimes. Ihre Musik schwebt seitdem durch Clubs, Blogs und Remixes, hat aber lange gebraucht, sich auch auf LP-Länge zu sammeln. Das ist nun endlich geschehen und hat ganz wunderbar geklappt. Auf »Nights In Limbo« balancieren Vimes gekonnt auf dem schmalen Grat zwischen melodiösem Pop, tanzbarem Electro und einem Hauch House und hüllen die Hörer unaufdringlich in ihre markante Soundwelt ein. Als roter Faden fungiert Syeds Stimme. Daneben eröffnet das Duo Soundsphären, die oft melancholisch wirken, in Stücken wie dem euphorischen »Celestial« oder dem sehnsüchtigen »Ential« aber ihre ganze emotionale Vielseitigkeit entfalten. Vor klaren Songstrukturen haben Vimes dabei keine Angst, vor Tanzbarkeit auch nicht, weshalb »Nights In Limbo« auch mit potenziellen Hits und Dancefloor-Hymnen glänzen kann. Das Warten hat sich jedenfalls gelohnt – aber das haben wir ja schon von Anfang an gewusst.

VIMES

Nights in Limbo

Release: 12.02.2016

℗ 2016 Humming Records

Vimes »Nights In Limbo« Humming / Rough Trade / VÖ 12.02.16