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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»{Awayland}«

Villagers

Selbstzweifel sollen Conor O’Brien nach dem Debüt »Becoming A Jackal« geplagt haben. Plötzlich soll sich das musikalische Gehirn der Band für den miesesten Musiker der Welt gehalten haben. Selbstzweifel haben immer die Talentierten; als wollten sie uns Untalentierte doppelt quälen.
Geschrieben am

Man leidet mit ihnen und mit sich selbst. O’Brien kann von mir aus bis zum Erbrechen jammern: »{Awayland}« ist ein sehr schönes Album geworden. Da wären etwa die schlichten Folk-Pop-Hymnen, die Mumford & Sons nicht besser schreiben können – und die ebenso in der Indie-Disco wie in den Soundtracks deutscher Sat.1-TV-Produktionen laufen werden.

Da wären aber auch die etwas spannenderen Songs, in denen sich O’Brien in neue Bereiche vorwagt – etwa mit elektronischen Ausflügen und noisigen Ausuferungen. Zu kämpfen hat der irische Musiker eigentlich nur mit einem Problem, dem Klassiker-Problem der Talentierten: Zu viele übersprudelnde Ideen lassen das Album manchmal etwas zerfasern. Nimm das, du mieser Musiker!

In drei Worten: Talent / Übersprudeln / Indie-Folk-Pop