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»Jams«

Urban Homes

78 Minuten elektronischer Jam mit Cocktail-Schirmchen: Die Köln-Berliner Urban Homes schaffen sich eine neue Club-Heimat.
Geschrieben am
Ein Treppenwitz: Die Urban Homes haben ihr Zuhause verloren. Jahrelang war das ein kleiner Club in einem Kölner Beinahe-In-Stadtteil. Ein Kulturort, den sich die Jugendlichen selbst aufgebaut haben. Der Laden musste schließen, ein wenig verspätet kommt nun zum Abschied die zweite Platte der Köln-Berliner. »Jams« ist der nächste Schritt einer Neuverpuppung: Waren die Anfänge noch von einer Post-Rock/-Pop-Ästhetik dominiert, begann sich das Projekt schon vor dem Erstling »Centres« im Jahr 2013 mehr und mehr Richtung Club zu bewegen. Das neue Werk von Benjamin Riedl (Pttrns), Stephan Weinand (Yage) und Oliver Bersin (Airpeople) bietet 78 Minuten elektronischen Jam irgendwo zwischen House, Balearic Beat und Disco mit Cocktail-Schirmchen, Stil und einem Gespür für eingängige Gesangslinien.

Bei dem schon vorab veröffentlichten »Tropical Jam« lavalampt der Bass geschmeidig neben den Synthie-Flächen umher; die an Foals erinnernden Gitarren deuten noch einmal zurück in die Vergangenheit. »Verdub lang her« zitiert Adamskis »Killer« in Slow-Motion. Als Gesamtwerk ist das alles extrem tight, extrem organisch, alldieweil nie nüchtern oder berechnend. Dazu kann man prima Drogen im Club nehmen, daheim den Abwasch machen oder durch die verregnete Innenstadt laufen und an den kommenden oder vergangenen Sommer denken.

Urban Homes

Jams

Release: 18.11.2016

℗ 2016 Altin Village & Mine

Urban Homes »Jams« (Altin Village & Mine / Indigo / VÖ 18.11.16)

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