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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

The Day After

Twista

Mit “Kamikaze” kam der Erfolg, nun folgt der Tag danach. Es ist ein bisschen wie das schwierige zweite Album, auch wenn der Typ eigentlich schon sechs Platten vor “Kamikaze” und dem 2004er-Hit “Slow Jamz” rausgehauen hat. Sogar einen Eintrag im “Guinness Book Of World Records” konnte Twista einsacke
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Mit “Kamikaze” kam der Erfolg, nun folgt der Tag danach. Es ist ein bisschen wie das schwierige zweite Album, auch wenn der Typ eigentlich schon sechs Platten vor “Kamikaze” und dem 2004er-Hit “Slow Jamz” rausgehauen hat. Sogar einen Eintrag im “Guinness Book Of World Records” konnte Twista einsacken, damals mit seinem wirklich ersten Album. Weil er so schnell mit dem Mund ist. Heute aber muss der Mann aus Chicago nichts mehr beweisen, heute läuft die Karriere entspannt. Und so ist auch “The Day After” wie ein Spaziergang entstanden. Twista kann zwar immer noch Tempo machen wie ein Irrer, aber lieber lässt er sich von den mellow Beats treiben und rappt über die angenehmen Seiten des Lebens: Knickknack – Sie wissen schon: Ficken. Und zur Unterstützung hat er sich gleich drei große Damen der Gesangswelt ins Studio geholt: Mariah Carey, Lil’ Kim und Pharrell Williams. Nicht zu vergessen: Snoop Dogg. Aber mal ernsthaft: Unglaublich, dass die zwei Tracks mit Pharrell am Mic und an den Knöpfen mal wieder positiv herausstechen. Wird diesem Typen irgendwann mal etwas nicht gelingen? Ansonsten: chilliges Album, gute Beats, teilweise prollige Texte. Lässt im tristen deutschen Winter die Sonne aufgehen.