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»Skilled Mechanics«

Tricky

Seine neue Gang hätte Tricky eigentlich endlich wieder Feuer unterm Hintern machen können, stattdessen wurde »Skilled Mechanics« zu einem seiner emotional schwächsten Alben.
Geschrieben am
Tricky ist in Berlin angekommen. Für einen reifen Mann seines Alters bedeutet das heute: zur Ruhe gekommen. Keinen anderen Eindruck lässt jedenfalls sein zwölftes Album »Skilled Mechanics« zu, das er mit seinem neuen, gleichnamigen Kollektiv und diversen Gästen aufgenommen hat. Von der verqualmten TripHop-Unruhe seiner 1990er-Alben ist nur noch ein leicht bedrückendes Gefühl geblieben, das sich am Rande in ansonsten minimalistischen, regelrecht aufgeräumt klingenden Tracks und kleinen stilistischen Ausflügen äußert: Mal zieht es die Kollaborateure in den Club, mal machen sie mit alten HipHop-Beats rum, manchmal reicht es sogar bis hin zu glasklarem Electro- oder gar Piano-Pop. Die Stimmung des typischen Tricky-Sounds lässt sich zumindest für Kenner seines Frühwerks noch heraushören, nur besitzt sie lange nicht mehr den Nachdruck früherer Tage. Völlig unklar bleibt auch, wohin Tricky mit »Skilled Mechanics« eigentlich will. Das weitgehend erschreckend blutleere Album lässt erahnen, dass es eigentlich nur noch aufs Altenteil sein kann.

Tricky

Skilled Mechanics

Release: 22.01.2016

℗ 2016 False Idols

Tricky »Skilled Mechanics« (False Idols / !K7 / Indigo / VÖ 22.01.16)

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