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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Andy Warhol’s Dream«

Trevor Sensor

Trevor Sensor ergänzt die Garde der Indie-Songwriter um verspielte Stile und eine beeindruckende Stimme.
Geschrieben am
Wo kommen nur die vielen talentierten Wuschelköpfe her, die man sofort packen möchte, um sie mit sich in das stimulierende Nachtleben zu reißen? Die Antwort lautet: Jagjaguwar Records. Doch im Gegensatz zu vielen seiner Label-Kollegen ist Trevor Sensor, der erst 23-jährige Spund aus Illinois, kein Pop-Poseur, sondern scheint sich als bescheidener, cooler Songwriter zu entpuppen.

So eingängig sind die kleinen, feinen Melodien zwischen Kinderlied und Jingle, so markant ist der Gesang, der klingt, als würden Henning May und Marcus Mumford wild übereinander herfallen und rumknutschen. Sensor spielt dazu einen performativen Americana ohne folkloristische Attitüde. Das Lagerfeuer bleibt dem Hörer dankenswerterweise und geschmackssicher erspart, stattdessen radelt er auf einem Faltrad nonchalant durch die von The Shins oder Foxygen gezeichneten Suburbs. »Andy Warhol’s Dream« wächst rasch zu einem kühnen Epos von falschen Helden und Versprechungen heran, denen Sensor mit sinnlicher Attitüde begegnet. 

Trevor Sensor

Andy Warhol's Dream

Release: 16.06.2017

℗ 2017 Jagjaguwar