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Ode To J.Smith

Travis

Nach der großen Weltumsegelung im Airplayformat und dem Auslaufen des Vertrages mit dem langjährigen Label Independiente kann Fran Healy nun endlich wieder durchatmen.
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Würde man einen Seefahrer nach seiner Intention fragen, warum er denn so geil auf Bootfahren sei, würde er vermutlich antworten, dass er lediglich Lust darauf habe und dass das nun mal sein Job sei. Travis nehmen sich auf "Ode To J.Smith" ein Beispiel daran und rudern nun endlich wieder eigenhändig.

Nach der großen Weltumsegelung im Airplayformat und dem Auslaufen des Vertrages mit dem langjährigen Label Independiente kann Fran Healy nun endlich wieder durchatmen: "Je größer die Sache wird, umso schwieriger wird es auch. Wir stehen nicht mehr unter dem Spotlight, denn da ist es viel zu heiß."

Die Erwartungshaltung von allen externen Mitverdienern wird natürlich auch durch das Aufleben ihres alten Labels Red Telephone Box geschmälert, auf dem sie "Ode To J.Smith" in England veröffentlichen. Kein Major mehr im Mutterland, das Rudern überlässt man von nun an den Sklaven. Dafür hält man selbst wieder die Zügel in der Hand und tauscht erst mal die Klampfe gegen einen Jazzmaster ein. Umso rumpeliger und untypischer ist dann auch "Ode To J. Smith". Fran spielt jetzt E-Gitarre, mit allerlei Strom dazwischen. Die Fingerkuppen werden also gegen ein Plektrum eingetauscht, und am Ende des Kabels wartet der neue Vox-Verstärker. Ob das auch dem Dudelfunk gefällt, wird sich ab Ende September zeigen.