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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»High Anxiety«

Thom Sonny Green

21 Songs, 21 Videos, 21 Stimmungen: Alt-Js Drummer offenbart mit einem vielschichtigen, aber nicht grade auf Konsum getrimmten Solodebüt eine neue Facette seines Könnens. 
Geschrieben am
Mit seiner Hauptband Alt-J eilt Thom Sonny Green von Erfolg zu Erfolg, mit seinem ersten Soloalbum fängt der Musiker nichtsdestotrotz mehr oder weniger bei Null an – auch wenn sein Startkapital monetär und in puncto Erfahrung etwas höher ausfallen dürfte als bei Frischlingen im Business. Jedenfalls scheint er bei seiner Band künstlerisch nicht vollkommen ausgelastet zu sein – das deutet zumindest sein Solodebüt »High Anxiety« an. Streng genommen ist es mehr eine Performance als ein konventionelles Album. Die 21 darauf enthaltenen Songs sind experimentelle Soundscapes und werden von 21 Visuals begleitet, die Stimmungen hervorheben und verdichten. Musikalisch paaren sich Drones, Clicks & Cuts und sphärische Synthie-Flächen mit Schlagzeug-Samples und Field Recordings. Die Stimmung wabert von hoffnungsvoll zu bedrohlich, von gespenstisch zu vertraut. Das Kopfkino läuft derweil auf Hochtouren. Es zeigt einen Film, der nur im Entfernten mit Alt-J zu tun hat. Und das ist auch gut so. 

Thom Sonny Green

High Anxiety

Release: 19.08.2016

℗ 2016 Infectious Music Ltd., a BMG Company

Thom Sonny Green »High Anxiety« (Infectious / Coop / PIAS / Rough Trade)