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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Virus

THINK ABOUT MUTATION

Die neue, auf den "Big Beat"-Hype gepolte Generation kann sich den "Virus" problemlos schon beim ersten Anhören einfangen. Hier ist vieles von dem vertreten, was momentan landauf landab die Tanzdielen beschallt: housige Upbeats, die Sirenen des Aufbruchs, die pluckernden Sequencer und natürlich die
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Autor: intro.de

Die neue, auf den "Big Beat"-Hype gepolte Generation kann sich den "Virus" problemlos schon beim ersten Anhören einfangen. Hier ist vieles von dem vertreten, was momentan landauf landab die Tanzdielen beschallt: housige Upbeats, die Sirenen des Aufbruchs, die pluckernden Sequencer und natürlich die gebrochenen, aber nichtsdestotrotz fetten Beats. Das ist auf seine Art so zeitgeistkompatibel, daß Neueinsteiger ins ((tam))-Land eventuell gar ins Grübeln kommen, aus welcher Vorort-Garage Londons denn dieser Act nun wieder stammen mag. Aber erstens wohnen THINK ABOUT MUTATION in Leipzig, und zweitens haben sie mit ihrem neuen Album mehr produziert als den nächsten Dancefloor-Soundtrack. Auf "Virus" wird das Songwriting (die Betonung liegt auf diesem Wort) des Rock und Pop verbunden mit der Tanzbarkeit moderner Clubmusik. Deshalb lassen sich hier ebensogut musikalische Verweise auf DEPECHE MODE, HeavyGuitarRock oder den guten alten Manchester-Rave finden wie klangliche und groovige Bezüge zur Jetztzeit. Außerdem merkt man der Platte die Erfahrungen an, die ((tam)) seit ihrer Gründung 1992 gesammelt haben. Zum ersten Mal hat die Band ihren ganz eigenen Crossover stimmig und über eine ganze Albumlänge spannend produziert. Der soliden Großkarriere steht also nichts mehr im Weg.