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The Year Omaha Broke

Das waren die Nuller: 2002

Kaum ein Indie-Label veröffentlichte in den Nullern so viele wichtige, heterogen klingende Alben wie Saddle Creek Records aus Omaha, Nebraska.
Geschrieben am

Autor: Intro

Kaum ein Indie-Label veröffentlichte in den Nullern so viele wichtige, heterogen klingende Alben wie Saddle Creek Records aus Omaha, Nebraska.

Zwar reichen die Wurzeln der Plattenfirma, die Conor Oberst dreizehnjährig mit seinem Bruder Justin gründete, sogar schon bis ins Jahr 1993 zurück. Aber erst die reiferen Alben der immer noch blutjungen Protagonisten-Bands - etwa Bright Eyes, Cursive, The Faint oder Rilo Kiley - brachten dem Label 2002 den internationalen Durchbruch.

Saddle Creek stand damals auch beispielhaft für die neuen Distributions- und Promotion-Möglichkeiten des Internet: Noch kurz zuvor wäre es einer so lokal verwurzelten Firma wohl nicht möglich gewesen, aus dem amerikanischen Niemandsland heraus eine so treue internationale Fanschar zu generieren. Leider verließen im Laufe der Nuller wichtige Bands das Label, andere veröffentlichten schlechtere Alben als zuvor, viele neue Signings wussten nicht wirklich zu überzeugen. Dennoch ist der Backkatalog beeindruckend: Auf fast 140 Veröffentlichungen kann Saddle Creek Ende 2009 zurückblicken.