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Nach elf Jahren ist nun Schluss

The Whitest Boy Alive

The Whitest Boy Alive haben es heute bei Facebook verkündet. Die Band wird in Zukunft keine Musik mehr komponieren und auch Live-Auftritte wird es nicht mehr geben.
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Erst vor fünf Tagen haben Bratze ihre Auflösung in den sozialen Netzwerken bekannt gegeben und jetzt das: es ist vorbei mit The Whitest Boy Alive. Beinahe war es abzusehen, denn Erlend Øye hatte in den letzten Jahren genug zu tun. So produzierte er unter anderem das Debütalbum von Kakkmaddafakka und arbeitete an seinem Soloalbum, welches dieses Jahr erscheinen soll.

 

 

 

Die Musik von The Whitest Boy Alive bleibt, denn ihr Mix, der House und Indie verbindet, ist zur Zeit so aktuell wie eh und je. Wir werden sie vermissen und erinnern uns gerne an den Melt!-Auftritt von 2008, als Øye mit seinem »I Love House Music«-T-Shirt die Hymne »Move Your Body« von Marshall Jefferson anstimmte. Die Halle sprang euphorisch in die Luft und hörte die ganze Nacht lang nicht mehr auf.

 Dieser leichtfüßige Pop ging so durch Mark und Bein, da konnte keiner widerstehen. Angefangen hat es als Electro-Projekt, eine Spielwiese für Erlend Øye und Marcin Oz. Doch dann kam alles anders. Zu einer Band gewachsen nahmen The Whitest Boy Alive 2006 ihr Debüt »Dreams« auf. Kollege Ingenhoff fasste sich beim Rezensieren kurz: »Ohne jetzt die Geschmackspolizei spielen zu wollen, aber wer dieser Platte hier nichts abgewinnen kann, der hat echt überhaupt keine Ahnung.« 2009 dann das zweite und letzte Album »Rules«, welches deutlicher vom House beeinflusst wurde. Gitarren- und Electro-Fans wurden gleichermaßen bedient. Lest hier unser Interview mit der Band von 2009, kurz vor dem Release der letzten Platte.