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Im Interview: Music is a universal language

The Whitest Boy Alive

Anlässlich des Nachfolgers zu "Dreams", dem Konsensalbum von 2006, traf Sebastian Ingenhoff das deutsch-norwegische Bandprojekt in Berlin und Indonesien.
Geschrieben am
"Dreams", das Debüt von The Whitest Boy Alive, war das Konsensalbum von 2006. Mit dem Nachfolger hat sich das deutsch-norwegische Bandprojekt etwas Zeit gelassen. Der fällt dafür umso spektakulärer aus, findet Sebastian Ingenhoff, der die Band in Berlin und Indonesien zu greifen bekam.

Vor gut einem Jahr sorgte Sasha Frere-Jones mit seinem im New Yorker veröffentlichten Essay "A Paler Shade Of White" und der darin ausgeführten These, dass Rockmusik ein "Racial Re-Sorting" durchlaufen, die schwarzen Wurzeln gekappt und damit seine Seele verkauft habe, für etwas Furore. Die Idee des Hipsters als White Negro schien, so man dem Autor zu folgen gewillt war, arg gefährdet. Oder drastischer gesagt: Indierock stand da wie der letzte Depp. Die Antwort erfolgte postwendend über Bands wie Vampire Weekend, Yeasayer und Foals, die Afrobeat-Einflüsse in ihren Songs verarbeiteten. Und auch The Whitest Boy Alive zeigen, dass sich Indiegitarrenmusik und das Wissen um afroamerikanische Musiktraditionen nicht ausschließen müssen. Deutlicher, verliebter, respektvoller kann man sich als konventionell besetzte Band den Themenkomplexen House, Disco und Soul wohl nicht mehr annähern.


Housemusik von Band

Ursprünglich war das von Erlend Øye und Marcin Oz gegründete Projekt als reine Elektronikspielwiese gedacht. Eine Hälfte des Debütalbums "Dreams" hatten sie schon in Computermusikversionen eingespielt, als die beiden beschlossen, das Ganze zur Band wuchern zu lassen und mit Bass (Marcin) und Gitarre (Erlend) sowie Schlagzeug (Sebastian Maschat) und Piano (Daniel "Mr. Synth" Nentwig) zu arbeiten. Der konsequente Verzicht auf den Computer als Hilfsmittel wurde fortan zum Dogma erhoben. Von der Ursprungsidee blieb also so gut wie nichts mehr übrig. Die Stücke wurden neu eingespielt, und heraus kam ein leichtfüßiges Popalbum, das jeder irgendwie mochte. Erlends akzentuiertes Gitarrenspiel, der melancholische Gesang, das sich stets bedeckt haltende Raschelschlagzeug, die discoiden Bassläufe - selten hat man die Schwermut so schön tanzen sehen.

Video: The Whitest Boy Alive - "Golden Cage" (alt. Version)



Sebastian: Klar, das war für eine Band schon housige Musik, aber eben von Leuten gespielt, die sich da ein bisschen limitieren. Uns war sehr wichtig, dass wir nicht ins Muckermäßige abdriften. Deshalb war auch klar, dass wir uns auf die paar Instrumente beschränken und alles andere erst mal außen vor lassen.

Marcin: Ein Arrangement, das man von der Arbeit am Computer her kennt, auf eine Band zu übertragen macht ja erst mal keinen Sinn. Sequencen ist eigentlich was für Leute, die nicht wirklich Instrumente spielen können, sodass sie mit Loops arbeiten. Das haben wir eben auf eine Band übertragen, die mit Instrumenten spielt und die nicht gebunden ist an MIDI-Files. Die Herausforderung war also, loopbasierte Musik mit echten Instrumenten zu spielen.





Die Mutter aller Tänze: Chicago

Der Nachfolger "Rules" orientiert sich noch mehr als das Debüt an dem Format Tanzmusik - es gibt sogar Synthesizereffekte zu hören, was daran liegt, dass Keyboarder Daniel diesmal von Anfang an ins Songwriting involviert war. Die drei Berliner Mitglieder Marcin Oz, Sebastian Maschat und Daniel Nentwig sind allesamt mit Housemusik groß geworden: Marcin legt seit Jahren unter dem Namen Highfish auf und veröffentlicht Platten auf Labels wie Sonar Kollektiv, Phil E oder WMF, Sebastian und Daniel unterhalten nebenher ein Projekt namens Extraproduktionen, mit dem sie ebenfalls ab und an EPs veröffentlichen.

Erlend Øye hingegen entdeckte seine Liebe zur Tanzmusik relativ spät. Als singender DJ begeisterte er vor ein paar Jahren das Publikum auf seine ganz eigene Art: Mixen konnte er nicht besonders, statt Beatmatching gab es deswegen Gesang bei den Übergängen, der die Stücke in einem etwas [usercomment=http://www.intro.de/forum/plink/20/1232043740/1232048722]Ich könnte mich immer noch in den Hintern beissen, dass ich die 2008 (oder war's sogar 2007) nicht in Düsseldorf angeguckt habe.[/usercomment]        anderen Licht erscheinen ließ - Mixing eben in der Art eines Sängers, nicht in der eines Plattenzauberers. Weshalb seine "DJ-Kicks"-Compilation wohl auf ewig die eigentümlichste Veröffentlichung dieser !K7-Reihe bleiben wird. Das Stück "Rubicon" von Alan Braxe & Fred Falke wurde nicht zuletzt durch ihn noch mal zu einem Riesenhit; Falke bedankte sich im letzten Jahr mit einem umwerfenden Remix von The Whitest Boy Alives "Golden Cage", das so zwei Jahre nach Erscheinen noch einmal als Vinylmaxi veröffentlicht werden konnte.

Auch bei den Liveauftritten spielt DJ-Culture durchaus eine Rolle: Die Stücke fließen schon mal ineinander und werden selten nach festgelegter Setliste gespielt. Die Konzerte leben von der Improvisation. Das Schlagzeug gibt den Rhythmus vor, der Rest steigt ein. Marcin vergleicht das mit dem Packen der Plattentasche vor dem Auflegen: "Ich muss zwar eine Auswahl treffen, weiß aber trotzdem nicht, wann ich welche Platte auflegen werde. Ich glaube, wir wären niemals in der Lage, auch nur annähernd zweimal dieselbe Show zu spielen."

Aufgrund der relativ geringen Anzahl eigener Stücke waren Whitest Boy Alive dabei lange Zeit auf Fremdmaterial angewiesen. Dementsprechend munter coverten sie sich die letzten Jahre durch die Houseklassikerkiste, wobei das Spektrum von Moodymann, Metro Area und Morgan Geist bis hin zu den Chicagoer Urvätern Larry Heard und Marshall Jefferson reichte. Als beim letztjährigen Melt!-Festival im Zugabenblock die berühmten Pianoakkorde von "Move Your Body" erklangen, sprang fast die gesamte Halle euphorisch in die Luft - und hörte danach die ganze Nacht lang nicht mehr auf. Marshall Jefferson hätte feuchte Augen bekommen. Da stand der schmächtige Erlend im "I Love House Music"-Shirt auf der Bühne und deklamierte den Überhit jener für den weiteren Verlauf der Popkultur so unschätzbar wichtigen Periode.

Daniel: Das ist ja wirklich nur ein Taktloop: dammdadammdamm-damm-damm-dadammdammdamm - es gibt ein Intro, einen Break, der Rest ist Loop, und es macht einfach unglaublich Spaß, dieses simple Ding immer wieder rhythmisch genau so zu platzieren, dass es verdammt groovt. Das ist ja die Herausforderung. Denn natürlich bist du nicht so tight wie eine Maschine. Es macht aber noch viel mehr Spaß, wenn du dann merkst: Oops, jetzt war ich aber eine Zweiunddreißigstel zu spät oder zu früh. Und dann hast du auch diese ganzen Tricks und Effekte von elektronischer Musik wie Filterkurven oder Trommelwirbel. Ich spiele ja Synthesizer, also kann ich auch filtern, das ist dann wirklich fast das Gleiche wie bei elektronischer Musik, nur dass ich dann immer noch die Tasten greifen muss. Wir benutzen diese ganzen Effekte und diese ganzen genretypischen Mittel und machen es einfach live und müssen nicht vorher das ganze Arrangement mit den Klötzchen in den Computer eintippen, sondern das passiert aus dem Gefühl. Es ist geil, wenn Sebastian zum Beispiel die Drums kurz weglässt und man selbst weiterspielt und darauf wartet, dass sie wieder reinkommen. Das ist ja ein uralter DJ-Trick.

Hoch über Berlin
Wir sitzen in Daniels gemütlichem Dachatelier in Kreuzberg. Wir, das heißt die Band minus einer: Erlend befindet sich noch in den USA. Was aber nicht weiter stören soll, schließlich spielt Marcin in diesem Moment das neue Material vor, das selbst Sebastian und Daniel in den vorliegenden Versionen so noch nicht gehört haben.

"Rules" wurde wieder komplett live aufgenommen, ohne große Schnörkel und Effekte. Zu weiten Teilen arbeitete man in Mexiko in einem Strandstudio, der letzte Rest ist in Berlin entstanden. Das Studio namens Glass Cube gehört einem Freund der Band und war relativ günstig zu haben, von daher bot sich der längere Ausflug nach Mittelamerika natürlich an. Nebenbei erspielte man sich durch ein paar Gigs in Mexiko und Kalifornien das nötige Urlaubsgeld.

Die drei zeigen mir während des Gesprächs Fotos von den Aufnahmen. Nach echter Arbeit sieht das tatsächlich nicht aus, so, wie die Jungs da ständig in Shorts durch die Bilder rennen: mit freien Oberkörpern fröhlich rumkaspernd wie in einem "Eis am Stil"-Film.

Sprechen wir aber lieber über die Musik. Der Sound wirkt wieder sehr geordnet, unhierarchisch, jedes Instrument hat seinen kleinen Spielraum, nicht mehr und nicht weniger, die Stimme Erlends inklusive. Nichts wirkt aufgemotzt, dick oder gar rockig. Die Gitarre wird mal angezupft, dann verstummt sie sekundenlang, während Schlagzeug und Bass einen warmen repetitiven Discorhythmus erzeugen. Kein Geschrammel, keine Verzerrer. Kein Zuviel von irgendwas, sondern Minimalismus als die Kunst des konsequenten Weglassens. In den Worten von Daniel klingt das dann so: "Wir haben immer einen sehr leisen und klaren Sound, auch auf der Bühne, sodass niemand den anderen überlagert. Wenn die Gitarre einen Akkord spielt, darf das Klavier eigentlich nicht den gleichen Akkord spielen, sondern muss warten oder gucken, ob es die Rhythmik irgendwie ergänzen kann. Alles sollte nebeneinander stehen. Jedes Instrument braucht seinen musikalischen Platz, von der Tonhöhe, der Frequenz, der Rhythmik und von der Lautstärke her. Alles klingt sehr ausdifferenziert und präzise, es entsteht kein Brei."

Nur falsche Musiker bleiben kalt, wenn die eigene Musik im Raum erklingt. Sebastian, Daniel und Marcin hingegen bauen sich spontan auf dem Teppich hinter den Keyboards auf und veranstalten eine Art Housejam. Man füttert mich noch mit Erdnüssen ab, dann sind die drei in sich versunken. Gesprochen wird beim Musizieren nicht miteinander, kommuniziert wird per Augenkontakt. Alles ergibt sich wie von selbst. Innerhalb von Sekunden schält sich ein simpler, aber effektvoller Rhythmus aus Daniels kleinem Kasten, der durch ein paar Flächen und eine dünne Bassdrum ergänzt wird. Der pumpende Rhythmus bleibt, nur die Pianomelodie variiert, bis man sich schließlich auf eine endgültige Akkordfolge einigt. So einfach ist Musik.

Das Album erscheint wieder auf dem eigenen Label Bubbles, das vornehmlich von Erlend und Marcin betrieben wird. Nach schlechten Erfahrungen mit Major-Lizenzierungen in England ist es ihnen wichtig, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und keine Kompromisse mehr eingehen zu müssen. Interviews geben sie fast gar nicht, auch das gehört zum Dogma beziehungsweise zu den Rules, die sich die Band selbst auferlegt hat. In abgeschwächter Form erinnert das an Moodymann, House-Ikone, Black-Consciousness-Aktivist und bekanntlich Totalverweigerer, was jedweden Kontakt mit Presse und Majorindustrie angeht. Legendär sein Satz: "To all white suburban kids sampling black music all the time. Try some rock'n'roll for a change, you make black music sound silly."

Was würde Moodymann davon halten, dass sich eine aus Whiteboys bestehende Gitarre/Bass/Schlagzeug-Fraktion nicht nur bei Black Music bedient, sondern den Maestro mit unverfrorener Chuzpe auch noch live covert? Die Whitest Boys halten sich lieber an Larry Heard und dessen berühmte "In the beginning there was Jack ..."-Rede aus "Can You Feel It?": "Jack is the one that can bring nations and nations of all Jackers together under one house. You may be black, you may be white; you may be jew or gentile. It don't make a difference in our house."

Genug gespielt. Die drei legen die Instrumente ab und setzen sich zurück in die Sofaecke. Wir hören alte und neue Platten, unter anderem auch ebenjenen Moodymann. "Ich glaube immer noch, dass House neben Soul und Jazz die beste Musik der Welt ist", sagt Daniel am Ende eines schönen Abends. Natürlich hat er recht.

Two, one, zero - Jakarta calling
Man muss sich Erlend Øye als schwer erreichbaren Menschen vorstellen. Seit eineinhalb Jahren lebt der Sänger nach einem mehrjährigen Berlin-Intermezzo wieder in Bergen, Norwegen. Proben mit The Whitest Boy Alive finden deswegen nur selten bis gar nicht statt. Die Stücke für "Rules" sind fast alle während der letzten Tour beim Soundcheck entstanden. Zumindest das Grundgerüst der Songs. Erlend schreibt die Texte, der Rest entsteht zumeist im spontanen Zusammenspiel mit den anderen. Die fehlende Praxis sei dabei kein Problem, sagt Erlend. Seine Stimme knackt von weit her durchs Telefon. Er befindet sich in Jakarta, Indonesien und ist gerade aufgestanden, es ist acht Uhr morgens. Für ihn. In Deutschland stehen die Zeiger noch bei zwei Uhr mitten in der Nacht. Er hat im Vorfeld darum gebeten, dass man ihn morgens anrufe, da könne er nämlich am besten telefonieren. Mit mir kann man es machen. Ich bin ja nicht der Moodymann der Popkritik. Eher der Daniel Küblböck. Erlend ist gut gelaunt.

Er erzählt, wie er Marcin kennengelernt hat, nämlich während der Tour für sein Soloalbum "Unrest". Damals sei er unzufrieden gewesen mit der Entwicklung, die das Projekt genommen habe. "Unrest" hätte sich zu so etwas wie einem Listening-Album entwickelt, er aber wollte lieber ein richtiges Dancealbum aufnehmen. Mit Sebastian, Daniel und Marcin habe er nun die ideale Konstellation gefunden:

Eine gute Band muss immer improvisieren können, gerade bei Dancemusik. Den Beat und den Rhythmus halten, das ist schwierig und immer eine Herausforderung. Ein Stück wie "Mahagoni" von Moodymann zum Beispiel wurde noch nie von einer Band live gespielt, es gibt einfach niemanden, der sich an so etwas orientiert. Außer vielleicht WhoMadeWho, die covern schon mal Technostücke.

beigeGT haben mal das Underground-Resistance-Stück "Knights Of The Jaguar" von The Aztec Mystic (DJ Rolando) gecovert.
Ja, stimmt. Aber es ist eben doch die Ausnahme, dass eine Band so etwas macht.

Was kannst du mir zu "Rules" erzählen? Kurze einprägsame Namen haben ja Tradition bei euch, was die Wahl der Songtitel angeht.
Ich sehe "Rules" als etwas Positives. Wenn man sich bestimmten Beschränkungen unterzieht - egal, ob als Band oder als Person -, kann dies inspirierend sein. Jeder sucht doch nach einer Regel, die immer ihre Gültigkeit bewahrt. Die endgültige Regel. Das würde viele Probleme lösen. Als Band haben wir uns eben bestimmte Regeln auferlegt. Zum Beispiel, dass alles, was wir aufnehmen, genau so auch live gespielt werden kann, und zwar in exakt der gleichen Weise.

Ihr habt das Album in Mexiko aufgenommen. Auf den Fotos wirkte das ja eher wie ein längerer Urlaub ...
Klar, Mexiko war natürlich ein bisschen wie Urlaub. Wir hatten eine gute Zeit und konnten zwischendurch immer ins Wasser. Die anderen leben in Berlin, ich in Bergen, da wollten wir einfach einen ganz besonderen Ort für die Aufnahmen haben. Da hatte sich das Studio einfach angeboten, zumal der Betreiber ein Freund ist. Aber wir haben tatsächlich auch viel gearbeitet, wie man hören kann. Ich bin glücklich mit dem Ergebnis.

Hast du neben den ganzen musikalischen Projekten und dem Labelbetrieb überhaupt noch Zeit für andere Dinge? Gibt es noch irgendwas, das du gerne mal machen würdest?
Es wäre natürlich toll, Bubbles langfristig als richtiges Label zu etablieren und auch andere Bands unter Vertrag nehmen zu können, konkrete Pläne gibt es aber noch nicht. Ich weiß, es klingt etwas seltsam, aber ich glaube, ich würde gerne Comics rausbringen. Das wäre doch toll. Ein Plattenlabel, das auch Comics veröffentlicht. Ich bin ein großer Fan von Sachen wie "Ghost World", überhaupt diesem ganzen Graphic-Novel-Kram.

Ein Erlend-Comic wäre nicht schlecht.
[lacht] Na ja, das wäre ein bisschen schwierig, das müsste ein anderer zeichnen, weil ich darin selbst nicht so gut bin. Aber die Idee an sich ist nicht schlecht. Ich denke mal drüber nach.

Dann verabschiedet er sich in den indonesischen Tag. Auf der Sonnenseite der Erdhalbkugel ist es heiß. Wahrscheinlich trägt er also wieder Shorts. Morgen geht es weiter nach Australien, wo ebenfalls zwei Auftritte zu absolvieren sind. "Music is a universal language", sagte Larry Heard, sagt Erlend. Klingt natürlich unfassbar simpel, hat aber nach wie vor Gültigkeit.