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Kiss Land

The Weeknd

Das kanadische Soundcloud-Wunder Abel Tesfaye alias The Weeknd veröffentlicht mit »Kiss Land« sein erstes offizielles Album. Das klingt insofern schon mal irritierend, da es mit seiner gratis im Netz erhältlichen Mixtape-Trilogy bereits einen ganzen Sack voll Material zu hören gibt.
Geschrieben am

Autor: intro.de



Noch unübersichtlicher wird es, wenn man bedenkt, dass diese im letzten Jahr noch einmal unter dem Namen »Trilogy« für das CD-Regal veröffentlicht wurde. So dürfte – angefangen bei den early adopters bis hin zu den Gelegenheits-Kunden der Elektronik-Fachmärkte – nun jeder abgeholt sein.

Einzig: »Kiss Land« bietet nicht mehr als einen weiteren Aufguss des ohnehin schon im Überfluss vorhandenen Materials. Hier und da ein wenig mehr Bombast, die gewohnt fantastische Stimmarbeit, aber weit und breit keine griffigen Ansätze in Sachen Songwriting oder Produktion. These: Tesfaye braucht keine technischen Assistenten im Hintergrund, sondern einen starken Produzenten, der eine eigene Vision mit einbringt. Die misst man nämlich am meisten auf diesem Album.

In drei Worten: Aufguss / Bombast / R’n’B