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Weekend

The Sounds

Bei der neuen Sounds-Platte weiß man manchmal nicht, ob man eher lachen oder weinen soll. Ein Wochendalbum zwischen Stadionrock und Indie-Disco.
Geschrieben am

Das Wochenende ist musikalisch auf ewig brisantes Thema. Aktuell mit dem großartigen Soul des Kanadiers The Weeknd, Deutschrap aus Gelsenkirchen von nur Weekend – und jetzt noch mit The Sounds mit einem weiteren Verweis obendrauf. Hierbei handelt es sich um das bereits fünfte Album der Schweden um Sängerin Maja Ivarsson, die stimmlich gewohnt im Vordergrund steht und sich mitunter durch Chöre erweitern lässt. Das Drumherum ist treibend in »Take It The Wrong Way«, besitzt Stadionrock-Anleihen in »Animal«, und mit dem Titelstück hat es eine Beinahe-Power-Ballade auf das Album geschafft. Ratlos lässt einen »Panic« zurück, das seine Nische irgendwo zwischen Eurodance und David Garrett sucht.

Man weiß nicht recht, ob man drüber lachen, weinen oder es doch irgendwie ganz interessant finden soll. Sein Wochenende verbringt man mit der neuen Sounds-Platte jedenfalls am passendsten in der Indie-Disco, denn zwischen Wombats und den Arctic Monkeys kann man Stücke wie »Outlaw« sicher gut platzieren. Bleibt zu hoffen, dass einen der Kater am nächsten Tag verschont.

 

In drei Worten: Stadion / Eurodance / Rock