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Neues Album im März

The Rakes

Ob The Rakes diesmal die verdiente Aufmeksamkeit bekommen? Das Album kommt und setzt den Vorgänger fort.
Geschrieben am

Irgendwie hatte man 2005 ein bisschen das Gefühl, Alan Donohue und seine Band seien zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen. Vielleicht waren die Schatten von Bloc Party, Kaiser Chiefs und Maximo Park einfach zu groß, vielleicht waren sie für den ganz großen Wurf auch einfach ein bisschen spät dran. Denn in England oder beispielsweise Frankreich reihten sich The Rakes nahtlos zunächst in die Riege der Up-And-Coming, dann in die der London Hipster ein, während man hierzulande bei ihren Franz Ferdinand-Support-Shows zunächst mehr fragende Gesichter denn schiere Euphorie in weiten Rund der Halle sah. Gekriegt haben sie uns aber dann doch noch alle, dafür war der Wire-esque Riff von 'Strasbourg' einfach zu gut und ein Songtitel wie 'Work Work Work (Pub, Club, Sleep)' ging als herrlich Schulter zuckendes Lebensmotto für alle die durch, die (eigentlich) mehr vom Leben erwarten.

Aber wie sangen sie noch in 'Retreat'?: "Everything is temporary these days". Zeit, also endlich mit der zweiten Platte aus den Londoner Studio zu marschieren, in denen sie mit der Produzenten-Doppelspitze Jim Abiss (Arctic Monkeys, Editors, Kasabian) und Brendan Lynch (Primal Scream) bereits seit Herbst dieses Jahres am Nachfolger von 'Capture/Release' arbeiten.

'Ten New Messages' wird der heißen und ist via V2 für März angekündigt. Sänger und Zappelphillip Alan Donohue lässt sich bis jetzt leider nur zu Halbseidenem hinreißen, aber immerhin: "The album was inspired by a combination of choral music, the television show 24, Bond theme tunes, World War I poets and the Sugababes." Im Großen und Ganzen also die thematischen Eckpfeiler des Debüts: Spione, (Kalter) Krieg und anachronistisch anmutende Musik.