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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»The Echo Of Pleasure«

The Pains Of Being Pure At Heart

Süß und klebrig wie Zuckerwatte und genauso vergänglich: Das vierte Album der Pains Of Being Pure At Heart schafft es wieder nicht auf eine Stufe mit den großen Belle And Sebastian.
Geschrieben am
Spätestens seit ihrem zweiten Album »Belong« gelten Kip Berman und seine Pains Of Being Pure At Heart als Helden der verträumt-romantischen Indie-Gemeinde, die zu ihren Lieblingsbands auch Belle And Sebastian zählt. Nach dem deutlich zu seichten Nachfolger »Days Of Abandon« schlägt »The Echo Of Pleasure« nun wieder vollere und sattere Töne an: Wie auf »Belong« sind es auf dem vierten Album die spröden Gitarren und Synthies, die im Kontrast zu Bermans watteweichem Gesang stehen, der den Ohren nach wie vor so schmeichelt, wie es sonst nur BAS-Stimme Stuart Murdoch gelingt.

Auch wenn die Band ihre klangliche Unmittelbarkeit zumindest partiell zurückhat, sind die Melodien, über die Berman Zeilen wie »I wanted to die with you« oder »Take my hand, we’re falling apart so slow« singt, zu prätentiös und austauschbar, als dass sie zu berühren in der Lage wären. In puncto Songwriting sind die Pains von der alten Form noch ein gutes Stück entfernt: Nur schön zu klingen ist zu wenig, wenn man seinen Platz im Olymp der Indie-Helden zementieren will.