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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Neue Rap-Juwelen auf Stones Throw

The Old Unheard

Wer auf dem Bild links ganz genau hinschaut, erkennt am Rand einen Kaffeefleck. Das geht zwar heute auch mit Photoshop, aber das Portrait ist ehrlich so was von alt, dass da wirklich ein Fleck drauf ist. Stones Throw hat ausgegraben und veröffentlicht diese Woche ’The Third Unheard - Connectic
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Wer auf dem Bild links ganz genau hinschaut, erkennt am Rand einen Kaffeefleck. Das geht zwar heute auch mit Photoshop, aber das Portrait ist ehrlich so was von alt, dass da wirklich ein Fleck drauf ist. Stones Throw hat ausgegraben und veröffentlicht diese Woche ’The Third Unheard - Connecticut Hip Hop 1979-1983’, eine richtungsweisende Compilation des Old Schools Anfang der 80er-Jahre.

Selbst für viele Genre-Aficionados dürfte die Rap-Wiege Connecticut neben New York und New Jersey ein eher blinder Fleck sein. ’Rapper’s Delight’ erschien dort 1979, der Sampler bietet jetzt einen Abriss des disco- und funklastigen Sounds mit ausgeprägten Breaks und viel Freestyle-Rap, u.a. mit Mr. Magic, Cuzz Band, Pookey Blow, The Outlaw Four. Die 30 Seiten Liner Notes und eine geschmacksvolle Portrait-Galerie gibt es auf der Stones Throw-Seite zu sehen.

Madlib hat nach seinen Team-Releases mit Jay Dilla und MF Doom ein komplett instrumentales Tribute an Stevie Wonder eingespielt. ’Stevie’, unter dem Alias Yesterdays New Quintet, erscheint ebenfalls diese Woche bei Stones Throw. Rhodes überall, Madlib-Beats und mit einer Contenance an die zeitlosen Klassiker von Wonder, die zwischen Original-Treue und Experiment funkt.