×

Lieber Leser, bitte wähle deinen Ansprechpartner aus:

Fragen an die Redaktion

Werbung auf Intro.de

Werbung im Intro Magazin

Intro Abo

Fragen zum Vertrieb

×

INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Whiteout Conditions«

The New Pornographers

Steril und ohne erkennbaren Stil kommt das siebte Studioalbum der kanadischen Band mit dem schlüpfrigen Namen daher.
Geschrieben am
Die Band um Frontmann A.C. Newman werkelt seit ihrer Gründung 1999 in wechselndem Line-up immer eher abseits des Scheinwerferlichts. So richtig auf dem Schirm hat man sie mittlerweile kaum mehr. An den Erfolg ihrer Landsleute Arcade Fire oder Broken Social Scene kamen sie trotz solider Veröffentlichungen nie heran. Ähnlich verhält es sich mit »Whiteout Conditions« – diese Platte tut nicht weh und ist nicht verachtenswert, interessiert aber auch nicht wirklich. Trotz guter Momente wie im Opener »Play Money« oder in »Colosseum« überzeugt das Album im Ganzen nicht, zu austauschbar wirkt dieser glattgebügelte und gefällige Indie-Pop. Das synthiepoppige »Whiteout Conditions« erinnert an eine weichgespülte Version von The Killers, die Ballade »We’ve Been Here Before« gerät schwülstig statt bewegend. Hängen bleibt aber kein einziger Song.

The New Pornographers

Whiteout Conditions

Release: 27.01.2017

℗ 2017 New P's LLC., Under exclusive license to Concord Music Group, Inc.