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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

The Brink

The Jezabels

Hinter abgegriffenen Titeln wie »Look Of Love«, »Time To Dance« oder »Angels Of Fire« verbergen sich Pianopop-Balladen aus der Formatindieradio-Retorte. Dudelt durch, und ehe man sich versieht, ist das Album schon zu Ende, ohne dass überhaupt ein einziger Song hängen geblieben ist.
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Bei allem Respekt, aber wie uninspiriert gähnen sich diese Australier – stets hochgehandelt, ohne das aber wirklich je eingelöst zu haben – durch zehn stromlinienförmige Songs. Deren Titel überdies so klingen, als hätten die Scorpions ihren »Pathetic English for Beginners«-Setzkasten aus dem Schrank geholt. Hinter abgegriffenen Titeln wie »Look Of Love«, »Time To Dance« oder »Angels Of Fire« verbergen sich Pianopop-Balladen aus der Formatindieradio-Retorte. Dudelt durch, und ehe man sich versieht, ist das Album schon zu Ende, ohne dass überhaupt ein einziger Song hängen geblieben ist. Und der Sound erst: Was reduziert und sinnlich daherkommen will, ist oftmals nur prätentiös und kitschig. Und was 2010 eben noch so vielversprechend und frisch daherkam (Anspieltipps: »Mace Spray«, »Hurt Me«), klingt 2013 so abgenutzt wie die Nachmittagsschiene von 1Live. Unter dem ganzen Gefallenwollen ist irgendwo das letzte bisschen Restseele verloren gegangen. Sorry, ihr kommt leider nicht in den Recall.

 

In drei Worten: Format / Leer / Kitsch